Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Fußball

Sieg gegen den FSV Krostitz: Der Radefelder SV ist kaum mehr aufzuhalten

Der Radefelder Alexander Kaiser bejubelt seinen Treffer gegen den FSV Krostitz.

Der Radefelder Alexander Kaiser bejubelt seinen Treffer gegen den FSV Krostitz.

Radefeld. Nur ein Wunder kann den Radefelder SV in der Fußball-Landesklasse noch vom Meister- und Aufstiegspfad abbringen. Der FSV Krostitz hat es am Sonntag versucht, es hat nicht geklappt, der RSV gewann mit 5:2 (3:0).

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Wir haben eine riesige erste Halbzeit gespielt“, freute sich Radefelds Trainer Kai-Uwe Ziegler, hatte aber nach Wiederanpfiff mit ansehen müssen, wie die Gäste bis auf 3:2 herankamen. „Dann haben uns die Krostitzer voll gefordert, sie waren ein richtig guter Gegner“, anerkannte Ziegler, obwohl die Gäste durch eine Gelb-Rote Karte für Mirko Dietrich (Meckern und Foul) ab der 67. Minute dezimiert waren. „Meine junge Truppe hat nach den Gegentoren Moral gezeigt und noch zwei Tore nachgelegt.“ Am Ende sei das Ergebnis wohl auch verdient gewesen, schätzte der Coach der Einheimischen ein. „Und die 120 Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen.“ Die Tore für den RSV markierten Alexander Kaiser (17. Minute), Patrick Böhme per Doppelschlag (36. und 38.) sowie Steven Hache (78.) und Kaleb (Lüers (90.+1).

Lesen Sie auch

Die Krostitzer, für die Max Theinert (59.) und Andreas Luck (63./Foulelfmeter) trafen, haben selbst keine Aufstiegsambitionen, schwimmen aber im Klassement respektabel mit und hätten den ambitionierten Fast-Nachbarn gern ein wenig geärgert, wie FSV-Trainer Mike Geppert mit klassischem Sportler-Ehrgeiz vorab bekannte. „Leider haben wir uns durch die zum Platzverweis führenden Undiszipliniertheiten selbst geschwächt, das war ärgerlich. Auch, dass wir in der ersten Halbzeit meist einen Schritt zu spät kamen“, kritisierte der FSV-Coach. „Nach der Pause, als man Schlimmes befürchten musste, sind wir jedoch gut zurückgekommen und waren nicht zuletzt bei Standards gefährlich.“ Nach dem Anschlusstreffer habe der Gastgeber wieder gut nach vorn gespielt. „Es ist natürlich Spekulation, ob wir zu elft vielleicht zum Ausgleich gekommen wären“, so Geppert.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Radefelds hartnäckigster Verfolger Lipsia Eutritzsch gewann bereits am Sonnabend in Bad Lausick knapp mit 1:0 und wahrte damit den Neun-Punkt-Abstand zum Spitzenreiter. Dass Lipsia in den verbleibenden Partien den Rückstand noch aufholt, ist allerdings sehr unwahrscheinlich, mindestens ebenso, dass der Tabellendritte Rotation 1950 seine zehn Zähler Rückstand zum Titelanwärter noch wettmacht. Aufsteigen wollen die Rotationer ohnehin nicht, ihnen geht es bestenfalls um Titelehren. Mit anderen Worten: Die Radefelder dürfen den Sekt schon kalt- und das Festmenü bestellen. Diverse Bierduschen lassen sich sicherlich spontan organisieren, vielleicht sind diesbezüglich die Krostitzer aus naheliegenden Gründen behilflich. Ziegler will allerdings von solchen Überlegungen vorsichtigerweise noch nichts hören und warnt: „Es sind noch zwölf Punkte zu vergeben.“ Für seine Mannschaft freilich auch.

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.