Handball-Bundesliga

Sigtryggsson startet mit Kellerduell: SC DHfK Leipzig muss zur HSG Wetzlar

Es geht um Big Point im Kellerduell: Luca Witzke und Marino Maric (r.) sind am Donnerstagabend erstmals unter Coach Rúnar Sigtryggsson gefordert.

Es geht um Big Point im Kellerduell: Luca Witzke und Marino Maric (r.) sind am Donnerstagabend erstmals unter Coach Rúnar Sigtryggsson gefordert.

Leipzig. Wichtiger könnte das erste Spiel unter Rúnar Sigtryggsson kaum sein. Gut eine Woche nach der Freistellung von Cheftrainer André Haber hatten die Handballer des SC DHfK Leipzig am Dienstag ihren neuen Coach vorgestellt. Nun ist der Isländer direkt gefordert. Denn bereits einen Tag später ging es für den 50-Jährigen nach Wetzlar, wo er erstmals auf seine Mannschaft traf und das Abschlusstraining vor dem Bundesliga-Duell gegen die HSG übernahm. Große Impulse konnte Sigtryggsson vor dem Auswärtsspiel (Donnerstag, 19 Uhr, Sky) noch nicht setzen – ein Sieg ist aber wichtiger denn je.

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Der Hintergrund ist schnell erklärt: Die HSG Wetzlar (5:15 Punkte) ist ähnlich katastrophal in die Saison gestartet wie die Leipziger (4:16). Die beiden Teams begegnen sich dementsprechend auf Augenhöhe zum Kellerduell zwischen Platz 15 und 16 der Tabelle. „Am Donnerstag treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in der Tabelle aktuell beide hinter den eigenen Erwartungen zurückliegen“, beschreibt es Ex-Interims und nun wieder Co-Trainer Milos Putera. Doch dafür gibt es gute Gründe. „Auch die HSG Wetzlar hatte zuletzt mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Trotzdem ist Wetzlar ein sehr starker Gegner, der über mehrere sehr gute Distanzschützen verfügt“, warnt der 40-Jährige.

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Während die Leipziger aktuell auf Maciej Gebala (noch rund zwei Wochen), Mika Sajenev (eine Woche) und Lovro Jotic (mehrere Monate) verzichten müssen, hat sich die Lage bei den Gastgebern am Wochenende drastisch verschärft. Spielmacher Magnus Fredriksen war im Duell gegen den Bergischen HC umgeknickt und hatte sich dabei den linken Mittelfuß gebrochen. Die restliche Hinrunde ist für den norwegischen Nationalspieler damit mindestens abgehakt.

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Dennoch sollten die Männer von Coach Benjamin Matschke nicht unterschätzt werden, denn ihre Stärke liegt viel mehr in der starken Deckung – die auch ohne den Norweger funktionieren sollte. „Sie spielen in der Abwehr mit verschiedenen Deckungssystemen, auf die wir uns gut einstellen müssen. Ich erwarte ein sehr kämpferisches Spiel, denn beide Teams brauchen dringend Punkte und wissen, worum es geht“, ordnet Putera ein. Mit einem Sieg würden die Leipziger in der Tabelle an den Hessen vorbeiziehen und etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen gewinnen. Ein wenig Raum zum Atmen könnte Sigtryggsson in den kommenden Wochen helfen.

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