WM in Abu Dhabi

Silber und Bronze für Leipziger Para-Triathleten Schulz und Gelhaar bei WM

Martin Schuz (hier beim Leipziger Triathlon am Kulkwitzer See) ist Vize-Weltmeister.

Martin Schuz (hier beim Leipziger Triathlon am Kulkwitzer See) ist Vize-Weltmeister.

Abu Dhabi/Leipzig. Leipzigs Paralympics-Sieger Martin Schulz kehrt mit WM-Silber in die Messestadt zurück. Der 32-Jährige musste bei den Welttitel-Kämpfen in Abu Dhabi am Donnerstagmorgen lediglich Stefan Daniel aus Kanada den Vortritt lassen. Der Sieger in der Startklasse PTS5 benötigte 58:23 Minuten für die Strecke aus 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und knapp 5 Kilometer Laufen. Der für den SC DHfK startende Schulz war 49 Sekunden langsamer und verwies Chris Hammer aus den USA auf Platz drei (01:00:49 Stunden).

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Eine mögliche Goldmedaille vergab der Leipziger im dritten Teilabschnitt, dem Laufen. Nach dem Schwimmen hatte er mit neun Sekunden knapp geführt, war auf dem Rad nur zwei Sekunden langsamer als der schließlich siegreiche Kanadier. Auf der abschließenden Laufstrecke büßte Schulz dann allerdings 51 Sekunden ein. Der DHfK-Athlet hatte sich viel vorgenommen, auch weil es vor einem Jahr an gleicher Stelle nur zu Platz vier gereicht hatte, und war extra frühzeitig angereist um sich zu akklimatisieren.

Für eine Überraschung in Abu Dhabi sorgte Max Gelhaar, der für den Leipziger Behinderten- und Rehasportverein startet. Er schnappte sich in der Startklasse PTS3 WM-Bronze. 1:13:09 Stunden leuchteten im Ziel auf der Uhr auf. Für den 25-Jährigen, der von Geburt an am linken Arm und Bein gelähmt ist, war es die dritte Bronzemedaille bei seiner vierten WM-Teilnahme. In diesem Jahr war der Wettbewerb besonders wichtig für Gelhaar, denn seine Startklasse wird bei den Paralympics 2024 in Paris erstmals zugelassen sein. „Ich möchte mich bei der Hitze gut präsentieren und viele Ranglistenpunkte sammeln“, hatte er vorab ein eher bescheidenes Ziel ausgegeben. Am Donnerstag wurde es nun aber eine Medaille. Gold ging an den Spanier Daniel Molina (01:10:34 Stunden), Silber an Nico Van Der Burgt aus den Niederlanden (01:10:52).

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