Thüringen-Pokal

Souveräner Sieg in Schleiz: ZFC Meuselwitz lässt keine Zweifel aufkommen

Der ZFC Meuselwitz ist eine Runde weiter.

Der ZFC Meuselwitz ist eine Runde weiter.

Schleiz. Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz ist seiner Favoritenrolle im Achtelfinale des Thüringenpokals gerecht geworden. Die Schützlinge von Trainer Heiko Weber haben am Sonnabend beim zwei Spielklassen tiefer kickenden Thüringenligisten FSV Schleiz mit 8:0 (3:0) gewonnen. Damit zog der ZFC ebenso wie Pokalverteidiger und Liga-Konkurrent FC Carl Zeiss Jena (7:0-Sieg vor 2200 Zuschauern in Apolda) ins Viertelfinale ein.

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Bevor ihr Torreigen begann, erspielten sich die Gäste schon einige Chancen, bis der diesmal als Rechtsverteidiger aufgebotene Dominik Bock in der 23. Spielminute den Bann brach. Nach Doppelpass über rechts traf er mit dem linken Fuß ins lange Eck. Dann dauerte es eine reichliche Viertelstunde, bis Johan Martynets eine Flanke von Luca Bürger zum 2:0 einköpfen konnte. Kurz darauf war erneut Bock am Zuge, er setzte einen Freistoß aus rund 20 Meter Entfernung zum Pausenstand in die Maschen (43.).

Weber: „Waren von der ersten bis zur letzten Minute konzentriert“

Martynets führte die Torejagd fort, indem er allein vor dem bis dahin schon einige Male hervorragend parierenden Schleizer Torwart Leon Seefeld aufkreuzte und vollstreckte (53.). Andy Trübenbach staubte zum 5:0 aus ZFC-Sicht ab, die Vorarbeit hatte Nils Schätzle geleistet (65.). Der diesmal von der Sechserposition wieder in die Innenverteidigung zurückgekehrte Felix Müller erhöhte bei einem Offensivausflug per Kopf auf 6:0. Zwei weitere Tore von Trübenbach (78, 87.) rundeten die Trefferausbeute ab. Zuvor und danach gab es weiter Chancen für den Viertligisten, wie beispielsweise den Lattenknaller des eingewechselten Luis Fischer (88.). Aber auch die Schleizer hatten einige wenige Möglichkeiten. Am dichtesten waren sie in der 60. Minute am Ehrentor, als Marco Saß nach Vorlage von Tim Sluga die Latte traf. Auch Christian Göller hatte eine gute Chance, die allerdings von Bock vereitelt wurde.

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Coach Weber war zufrieden: „Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute konzentriert, sind viel gelaufen und haben unsere Torchancen genutzt. Alles in allem haben wir nie Zweifel aufkommen lassen.“ Am Donnerstag hatte Weber auf der Mitgliederversammlung des ZFC übrigens eine warnende Rede gehalten. Er habe den Zustand der Mannschaft sowie des Vereins beschrieben, kommentierte er diese Art Appell. „Ich wollte aufzeigen, was wir tun müssen, um die Liga zu halten.“

Am kommenden Sonntag, 13.30 Uhr, geht der Liga-Alltag für den ZFC mit dem Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde weiter.

ZFC Meuselwitz: Fietz – Bock, Müller, Raithel (53. Fischer), Miatke – Kadric, Eckardt (65. Zaruba) – Schätzle, Bürger – Trübenbach, Martynets (69. Pistol).

Tore: 0:1 Bock (23.), 0:2 Martynets (40.), 0:3 Bock (43.), 0:4 Martynets (53.), 0:5 Trübenbach (65.), 0:6 Müller (68.), 0:7, 0:8 Trübenbach (78., 87.). Zuschauer: 305.

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