Fußball

Spektakel programmiert: Tormaschine Plauen kommt nach Eilenburg

Ob Adam Fiedler beim Spiel gegen Plauen auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Ob Adam Fiedler beim Spiel gegen Plauen auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Eilenburg. Sollten Sie am Sonntag kurz nach dem Mittag noch nichts vorhaben, lohnt sich ein Besuch im Eilenburger Ilburg-Stadion, quasi als Warm Up zum zweiten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien. Ab 13 Uhr empfangen die Schützlinge von Sascha Prüfer den VFC Plauen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Spektakel ist in diesem Duell garantiert. In den letzten fünf Duellen der beiden Kontrahenten fielen mindestens drei Tore. Dazu ist Plauen nach einem Stotterstart zur Tormaschine gereift. 32 Mal klingelte es in dieser Saison schon im gegnerischen Tor. So oft hat keine andere Mannschaft getroffen. In den letzten drei Spielen ließ es die Mannschaft von Ex-Stürmer Robert Fischer zwölf Mal krachen. Der Aufwärtstrend spülte die Vogtländer auf den sechsten Tabellenplatz. Die Eilenburger Defensive wird ordentlich zupacken müssen und sollte ein besonderes Auge auf Lucas Will haben. Der spielt seine erste Saison beim VFC und hat schon elf Tore erzielt. Gegen Eilenburg werden Will und Co aber garantiert kein leichtes Spiel haben. Andreas Naumann und seine Vorderleute sind nahezu das beste Defensiv-Konstrukt, was die fünfte Liga zu bieten hat. Lediglich Eilenburgs Verfolger, Bischofswerda, hat noch weniger Gegentreffer (9) zugelassen.

Sportchef Hofmann hofft auf bessere Chancenverwertung

Auch wenn Eilenburg zuletzt unglücklich mit 0:1 beim VfL Halle verlor, ist der Optimismus groß. Sportchef Stephan Hofmann ist mit der Entwicklung des Teams "sehr zufrieden". Die Mannschaft habe es von Anfang nach den Regionalliga-Höhepunkten geschafft, den Oberliga-Alltag anzunehmen und gierig auf die Tabellenspitze zu sein. Das sei keine Selbstverständlichkeit, so Hofmann. Wenn es etwas zu bemängeln gebe, dann sei das das Herausspielen und Verwerten von Chancen. "Wenn uns das noch gelingt, sind wir nur schwer zu schlagen", ist der frühere Verteidiger überzeugt. In den verbleibenden Spielen bis zur Winterpause wünscht sich der Sportchef keine weiteren verletzten Spieler, keine Gelben und Roten Karten und den Herbstmeistertitel.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Karten kassierte der FCE reichlich, auch von Verletzungen blieb man nicht verschont. Dabei scheint Christoph Bartlog – er wurde am Mittwoch 31. (Glückwunsch dazu!) – das Verletzungspech gepachtet zu haben. Nach diversen Schulter-Operationen und einem Kreuzbandriss hat sich der Routinier jetzt einen Außenbandriss zugezogen. Glück im Unglück: „Bartschi“ muss nicht operiert werden, wird aber in diesem Jahr kein Spiel mehr bestreiten können. „Zur Rückrunde ist er wieder fit“, blickte Trainer Sascha Prüfer voraus. Zudem steht hinter Adam Fiedler ein dickes Fragezeichen. Eilenburgs Zehner überdehnte sich beim Torschusstraining am Dienstag das Knie und musste mit Schmerzen früher als geplant unter die Dusche. Ob die Innenband-Probleme bis Sonntag so erträglich sind, dass an einen Einsatz zu denken ist, entscheidet sich kurzfristig. Der Langzeitverletzte Tim Bunge wird nach einer Knie-Operation auf jeden Fall als Zuschauer im Stadion sitzen.

Mehr aus Sport in Sachsen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen