Handball

Spiel aus der Hand gegeben: Bittere Niederlage für Aufbau Altenburg

Eine bittere Niederlage erlebten die Oberliga-Handballerinnen des SV Aufbau Altenburg (hier Claudia Voigt gegen TSV Niederndodeleben) im Spiel gegen SG Apolda/Großschwabhausen.

Eine bittere Niederlage erlebten die Oberliga-Handballerinnen des SV Aufbau Altenburg (hier Claudia Voigt gegen TSV Niederndodeleben) im Spiel gegen SG Apolda/Großschwabhausen.

Altenburg. 46 Minuten lang beanspruchten sie die Führung für sich – am Ende reichte es dennoch nicht für Pluspunkte. Dieses bittere Fazit zogen die Handballerinnen des SV Aufbau Altenburg nach ihrer Partie gegen die SG Apolda/Großschwabhausen. Denn im Spiel der Mitteldeutschen Oberliga nahmen die Altenburgerinnen trotz einer guten Mannschaftsleistung am Ende nichts Zählbares mit auf die Heimreise. 30:28 zeigte die Anzeigetafel in der Sporthalle „Am Sportpark“ in Apolda nach 60 gespielten Minuten, dabei war die Aufbau-Sieben über weite Strecken das bessere Team.

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Der Auftakt in das 6. Saisonspiel glückte den Gästen mit Bravour. Aus einer stabilen Abwehr heraus, kamen die Skatstädterinnen nach einer kurzen Abtastphase (4:4, 9. Minute) immer besser in ihren Spielfluss. Dank eines kurzen Zwischenspurts setzte sich das Team von Kapitänin Gina Perkowski nur fünf Minuten später überraschend auf 4:9 ab. Der Matchplan schien aufzugehen. Während sich Apolda/Großschwabhausen schwer im Positionsangriff tat und immer wieder an einer bestens organisierten Abwehr mit einer gut aufgelegten Doreen Kabisch im Tor scheiterte, präsentierten sich die Feldspielerinnen ideenreich und treffsicher in ihren Angriffsbemühungen. Kein Wunder, dass Cheftrainer Ronny Bärbig ins Schwärmen geriet. „Das war die beste Halbzeit, die wir in dieser Saison bislang gespielt haben. Bei uns lief beinahe alles nach Plan“, erklärte er mit Blick auf die 13:17-Führung nach Hälfte eins.

Bärbig: „Über weite Strecken einen richtig guten Job gemacht“

Auch im weiteren Spielverlauf zeigte sich die Mannschaft sehr konzentriert und konstant, verließ sich auf die eigenen Stärken und führte nach 27 Minuten sogar mit 10:17. Danach verstärkten die Gastgeberinnen aber zusehends ihre Bemühungen, die beiden Punkte in heimischer Halle zu belassen. Stück für Stück pirschte sich die SG zurück ins Geschehen und profitierte nun zusehends auch von einigen Fehlentscheidungen der Altenburgerinnen, die sich nun den ein oder anderen Fauxpas zu viel leisteten. Beim 24:24 in der 47. Minute war der Ausgleich dann wiederhergestellt und die Partie wieder offen. Die Entscheidung stand nun auf Messers Schneide, doch das Glück des Tüchtigen wechselte nun auf die Seite von Apolda/Großschwabhausen. Denn während die Aufbau-Damen mit Pfostenwürfen und Abprallern zum Gegner zu kämpfen hatten, schien bei den Gastgeberinnen plötzlich alles zusammenzulaufen. Sechs Minuten vor Ultimo schwächte sich Altenburg zudem mit einer doppelten Unterzahl und musste trotz einer tollen Leistung mit einer Niederlage im Gepäck wieder abreisen.

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„Dass die Köpfe jetzt nach unten hängen, ist ganz normal. Wir haben über weite Strecken hier einen richtig guten Job gemacht und uns dann nicht dafür belohnen können. Das ist bitter. Aber genau das ist Handball – und das Gute ist: Nächste Woche können wir es schon besser machen“, bilanzierte Bärbig. Bereits am kommenden Sonnabend geht’s nämlich weiter: Dann treffen die Handballerinnen des SV Aufbau Altenburg vor heimischen Publikum auf den BSV Sachsen Zwickau II, der derzeit an Platz 3 der Tabelle weilt.

Der SV Aufbau Altenburg spielte mit:Kabisch, Perkowski (beide im Tor), Bärbig (10/8 Tore), Klöppel (8), Moosdorf (3), Voigt (5), Beine (2), Förtsch, Scheffler, Guttstein, Vogel, Galonska

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