Fußball

Spitzenspiel steigt in Wermsdorf – Zschortau gastiert in Oschatz

Der Wermsdorfer Pascal Ziegler Ende Mai im Laufduell mit dem Süptitzer Lukas Blume (Nr. 3). Ziegler gelang jetzt beim 7:0-Sieg gegen Spröda ein Hattrick.

Der Wermsdorfer Pascal Ziegler Ende Mai im Laufduell mit dem Süptitzer Lukas Blume (Nr. 3). Ziegler gelang jetzt beim 7:0-Sieg gegen Spröda ein Hattrick.

Wermsdorf. Das Spitzenspiel der Nordsachsenliga steigt am Samstag in Wermsdorf. Um 15 Uhr erwartet der ungeschlagene Tabellenerste auf dem Platz an der Sachsendorfer Straße den Aufsteiger SV Mügeln/Ablaß. Auch die Gäste sind noch unbesiegt, haben aber ein Spiel weniger absolviert als die Hubertusburger.

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Die nutzten das Kreispokalwochenende, um schon ihre Heimpartie gegen den SV Spröda auszutragen. Vor 110 Zuschauern begann die Partie erst einmal verhalten und Wermsdorf führte zur Pause nur mit 1:0. Am Ende stand allerdings ein 7:0-Heimerfolg auf der Anzeigetafel und Pascal Ziegler steuerte mit den letzten drei FSV-Toren einen lupenreinen Hattrick zum Sieg bei (76./80./90. Minute).

„Wir können am Samstag aus dem Vollen schöpfen. Nur Robby Staude fehlt aufgrund von Achillessehnenproblemen“, sagt Jörg Büchner, der bei den Hubertusburgern für die Männerteams verantwortlich ist. „Das Derby gegen Mügeln ist für uns eine Extramotivation. Aber der SV kann auch Fußball spielen.“

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Das anstehende Duell mit den Wermsdorfern beflügelt auch die Mügelner. „Dieses Derby ist immer eine große Sache“, freut sich SV-Präsident und Reservekeeper Arne Schütze. „Auch darauf haben wir ja mit dem Wiederaufstieg hingearbeitet. Wir sind gut aufgestellt, auch wenn es passieren kann, dass ich wieder mal ins Tor muss. Und ich hoffe, dass unser Torjäger Ben Dechert auch dabei ist.“ Der Sohn von Trainer Peter Dechert hatte zuletzt leichte Probleme mit dem Knie.

Die beiden letzten Vergleiche beider Teams fanden 2019 statt. Mügeln/Ablaß siegte im November zuhause mit 4:0, nachdem die Wermsdorfer im September ihr Heimspiel mit 3:0 gewonnen hatten. Drittes Team im Bunde des ungeschlagenen Trios an der Spitze ist der Tabellenzweite SG Zschortau. Den erwartet am Samstag um 15 Uhr auf dem heimischen Kunstrasenplatz der FSV Oschatz. Erst am 25. Juni trafen beide Teams zuletzt aufeinander und der FSV verlor zuhause mit 1:4.

Schwurack: „Wir müssen etwas gutmachen“

„Wir fahren nach Oschatz um zu gewinnen“, erklärt Alexander Prior, der bei der SG für den Herrenbereich zuständig ist. „Allerdings haben wir viele Ausfälle zu verzeichnen. Unsere erste Mannschaft kriegen wir dennoch problemlos voll. Bei der Zweiten könnten wir da Probleme bekommen.“ Die soll zur gleichen Zeit in der Kreisklasse West beim SV Laußig 51 auflaufen, der allerdings laut Prior einer Spielverlegung - Stand Freitagnachmittag – nicht zugestimmt hat.

Bei den Oschatzern fehlt neben Trainer Steffen Wiesner (Urlaub) auch Kacper Artur Kordyka, der beim letzten verlorenen Punktspiel in Wermsdorf in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte kassierte. „Wir müssen etwas gutmachen“, sagt FSV-Mannschaftsleiter Rainer Schwurack. „Vor dem Spiel gibt es noch eine Trauerminute für unseren ehemaligen Spieler und Trainer Weidlich, der kürzlich verstorben ist.“

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Eine Spielszene vom 5:5 zwischen dem SV Naundorf (in grau) und den einsatzfreudigen Zschortauern beim letzten Punktspiel vor zwei Wochen.

Eine Spielszene vom 5:5 zwischen dem SV Naundorf (in grau) und den einsatzfreudigen Zschortauern beim letzten Punktspiel vor zwei Wochen.

Erst am Sonntag um 15 Uhr ist der FSV Wacker Dahlen gefordert. Dann gastiert der Tabellenachte SV Naundorf im Heidestadion. In den letzten beiden Vergleichen zwischen den beiden Teams gab es im Mai diesen Jahres einen Dahlener 2:0-Heimsieg, während Wacker im September 2021 beim SV mit 1:2 verlor.

Patommel: „Innenverteidigung fehlt komplett“

Maximilian Huth – damals noch Co-Trainer und heute Naundorfer Chefcoach – erinnert sich noch gut an die letzten Partien gegen Dahlen: „Das waren immer hitzige und enge Spiele. Beim 0:2 in Dahlen haben wir den Wacker-Torwart berühmt geschossen.“ Auch Huth hat mit einigen Ausfällen zu kämpfen. „Zwei Spieler sind im Urlaub, einer muss am Sonntag arbeiten und ein weiterer ist nach dem Spiel gegen Zschortau noch verletzt.“

Das 5:5 gegen die SG war laut Huth „ein wildes Spiel“, in dem die Gastgeber in der 87. Minute noch mit 5:3 führten, bevor Nick André Rollin (88. Minute) und Sebastian Wünsch (90.+3) doch noch den Zschortauer Ausgleich realisieren konnten. Bisher hat Naundorf nach drei Saisonspielen vier Punkte gesammelt. „Wir müssen weiter Gas geben, dann kommen auch die Punkte. Beim 2:4 in Süptitz hatten wir ja auch schon Siegchancen“, gibt der Naundorfer Trainer die Richtung vor.

Wacker-Trainer Thomas Patommel plagen in letzter Zeit immer die gleichen Sorgen. „Ich habe wieder nur einen kleinen Kader. Allein vier Spieler sind über das lange Wochenende im Kurzurlaub. Meine Innenverteidigung fehlt komplett“, berichtet Patommel, der den Gegner keinesfalls unterschätzt. „Naundorf hat eine starke junge Truppe, nicht zu vergleichen mit dem Team aus der letzten Saison.“

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