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Fußball

Spreu trennt sich vom Weizen: Endspurt in der Kreisoberliga Leipziger Land

SV Tresenwald Machern (in grün in einem früheren Spiel) trifft auf den Roßweiner SV, der noch Titelchancen hat.

SV Tresenwald Machern (in grün in einem früheren Spiel) trifft auf den Roßweiner SV, der noch Titelchancen hat.

Naunhof. Spieltag Nummer 19 beginnt bereits am Freitag mit der Partie SV Ostrau (4.) gegen SV Naunhof (1.). Für die Jahnataler dürfte der Meisterschaftszug trotz der zuvor vier gewonnenen Spiele nach dem Ausfall in Frohburg abgefahren sein. Der SVN war wenig begeistert vom Nichtantritt des SVO, obwohl man dadurch den Wyhrastädtern die Spitzenposition zunächst abgenommen hat. Den Clade-Kickern wäre es allerdings viel lieber gewesen, der kommende Gegner hätte dem schärfsten Kontrahenten auf dem grünen Rasen Punkte abgeknöpft, statt sie später am grünen Tisch zu verlieren. Die Naunhofer fahren also mit einiger Wut im Bauch an die Kirchstraße, wo sie obendrein noch nie gewinnen konnten. Favorit sind sie dort dennoch, ungeachtet der 0:2-Niederlage in der Hinrunde. Schließlich ist die Torfabrik der Liga (51 Treffer) seit 15 Begegnungen ungeschlagen, Fortsetzung erwünscht.

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Am Sonnabend reist der imaginäre Klassenprimus BSV Einheit Frohburg (2.) zum TuS Pegau (11.). welcher zuletzt viermal unbesiegt geblieben ist und gegen die Rennstädter trotzdem in die Außenseiterrolle schlüpft. Schließlich bringt der BSV – der mit lediglich elf Gegentoren die Betonabwehr der Staffel stellt – einen 2:0-Hinspielerfolg mit auf die "Große Reitbahn", wo man in der Kreisoberliga bislang immer zu Null gespielt hat. Selbst im verlorenen Pokalfinale 2020 musste das Leder nur im Elfmeterschießen aus dem Netz geholt werden.

Titelchancen besitzt ebenfalls noch der vor anstrengenden englischen Wochen stehende Roßweiner SV (5.), welcher jedoch fortan Siege am Fließband benötigt. Schon beim jüngst fünfmal hintereinander erfolglosem SV Tresenwald Machern (9.) zählt nichts anderes als ein Dreier, zuletzt hat es an der Gartenallee dreimal am Stück funktioniert.

Zum einem Premieren-Duell kommt es zwischen dem SV Blau-Weiß Bennewitz (8.) und dem Döbelner SC (6.), der zum ersten Mal vor den Toren Wurzens zu Gast ist. Auf dem eigenen Sportgelände an der Mulde hatte der DSC die Blau-Weißen im Hinrunden-Kampf hauchdünn mit 2:1 bezwingen können. Der Ausgang des Rückspiels scheint völlig offen zu sein.

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Einer schwarzen Serie den Garaus machen möchte der TSV Großsteinberg (3.) im Match beim SV Blau-Weiß Deutzen (12.). In der Glück-Auf-Sportstätte konnten die Parthensteiner nämlich noch nie gewinnen, beim 1:1 in der Hinrunde hatte es sogar zu Hause nicht geklappt.

Unterdessen steht für den VfB Leisnig (10.) beim Aufeinandertreffen mit dem SV Chemie Böhlen (16.) lediglich die volle Punktezahl zur Diskussion, so wie beim 2:1 im ersten Duell. Alles andere wäre in der heimischen Otto-Schuricht-Sportstätte gegen den Träger der Rroten Laterne eine riesengroße Enttäuschung. Ganz einfach, weil den Chemikern acht sieglose Begegnungen am Stück wie Blei auf den Schultern hängen.

Am Sonntag kreuzen zum erst dritten Mal der SC Partheland (14.) und der BC Hartha (7.) die Klingen. Die besseren Aussichten vor der Partie in Polenz dürfen die Gäste geltend machen, der 2:1-Erfolg daheim ist nicht der einzige Grund dafür. Auch die zuletzt fünf Spiele ohne Dreier sowie die mit 61 Gegentreffern wackligste Abwehr der Liga sprechen nicht gerade für den SCP.

Derweil hat der SV Klinga-Ammelshain (13.) mit dem Match gegen den Lokalrivalen TSV Burkartshain (15.) die erste von drei Heimbegegnungen binnen einer knappen Woche vor der Brust. Sich mit einem Sieg Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, ist das unbedingte Ziel der Autobahner. Die Fakten und Zahlen deuten ein wenig darauf hin, dass das Vorhaben gelingen könnte. Das Hinspiel wurde mit 4:1 gewonnen, obendrein laufen die Burkartshainer seit 13 Partien einem vollen Erfolg hinterher, außerdem weist der TSV mit lediglich 14 erzielten Toren die harmloseste Offensivabteilung der Staffel auf.

Von Heiko Henschel

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