Fußball-Regionalliga

Top-Leistung gegen den Spitzenreiter BAK: Chemie Leipzig erkämpft 2:1-Sieg

Chemie Leipzigs Paul Horschig dreht jubeln nach seinem Führungstreffer zum 1:0 gegen den Berliner AK ab.

Chemie Leipzigs Paul Horschig dreht jubeln nach seinem Führungstreffer zum 1:0 gegen den Berliner AK ab.

Leipzig. Eine kampf- und spielstarke Chemie-Elf hat am sechsten Regionalliga-Spieltag die Überraschung geschafft und Spitzenreiter Berliner AK in die Knie gezwungen. 3485 Zuschauer – darunter sechs Gäste-Fans – sahen einen 2:1 (1:0)-Erfolg der Leutzscher. Die Chemie-Tore erzielten Paul Horschig in der 15. und Manasse Eshele in der 49. Minute, den Gegentreffer markierte Michael Seaton 15 Minuten vor Schluss.

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Starke erste Halbzeit der BSG – Horschig trifft

Die Führung der Chemiker zur Pause war hochverdient, denn die Gatsgeber übernahmen nach zehnminütigem Abtasten die Initiative, der Spitzenreiter konnte sich nur selten befreien und blieb mit seinen Angriffsversuchen harmlos. Chemie dagegen überbrückte immer wieder gefährlich das Mittelfeld und holte einen Eckball nach dem anderen heraus. Von links brachte Florian Brügmann die Ecken gefährlich auf den kurzen Pfosten, von rechts brachte Denis Mast die Bälle ebenso gefährlich Richtung Torraum.

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In der 15. Minute brachte der von Lucas Surek erkämpfte zweite Chemie-Eckball dann auch die umjubelte Führung. Den von Brügmann getretenen Ball verlängerte Alexander Bury gefährlich zum zweiten Pfosten, wo Paul Horschig goldrichtig stand und die Kugel über die Linie drückte. Es war das erste Pfichtspieltor des 22 Jahre jungen Innenverteidigers für die Leutzscher und erst der zweite Saison-Gegentreffer des im Sommer verpflichteten BAK-Keepers Luis Zwick.

Auch danach blieben die Grün-Weißen am Drücker. Der einzige Mini-Kritikpunkt der Zuschauer zur Pause lautete: Chemie hätte das 2:0 nachlegen müssen. Ein Freistoß von Bury aus 18 Metern landete am Gebälk und brachte das BAK-Tor zum Wackeln. Und ein Schuss aus der Drehung von Manasse Eshele nach der sechsten Ecke wurde von den Berlinern von der Linie gekratzt.

Chemie verpasst die Vorentscheidung – Seaton kann nur verkürzen

Doch Eshele holte seinen Treffer gleich nach Wiederbeginn nach, als er eine flache Eingabe von Surek eiskalt zum 2:0 verwandelte. In der 57. Minute hatten die Zuschauer erneut den Torschrei auf den Lippen: Nach einer überragenden Vorarbeit von Florian Kirstein im Mittelfeld schloss Denis Jäpel gekonnt aus der Drehung ab. Doch der Torschütze der Vorwoche in Meuselwitz traf nur den Querbalken. Doch als Chemie nach einem Doppelwechsel etwas unsortiert wirkte, erzielte der eingewechselte Jamaikaner Michael Seaton wie aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Nun bekamen die Berliner die zweite Luft, Chemie-Tohüter Benjamin Bellot stand mehr und mehr im Brennpunkt. Doch die Leutzscher Zuschauer trieben ihre Lieblinge zum dritten Saisonsieg.

Trainer Miroslav Jagatic nach Spielschluss: „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, wir waren sehr konzentriert, haben uns taktisch sehr gut verhalten und hatten die Chancen auf mehr Tore. Am Ende haben wir die Ärmel hochgekrempelt und das 2:1 verteidigt.“

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