Fußball – Kreisoberliga

Starkes Auswärtsteam: Olympia Frankenhain verliert gegen SV Hohnstädt 1:2

Toni Lukas im Vorwärtsgang. Beim Kreisoberligaspiel gegen die SG Olympia Frankenhain in Geithain traf der Hohnstädter zum 1:0 für die Gäste.

Toni Lukas im Vorwärtsgang. Beim Kreisoberligaspiel gegen die SG Olympia Frankenhain in Geithain traf der Hohnstädter zum 1:0 für die Gäste.

Geithain. Zum glorreichen Wochenende der Auswärts-Dreier – sechs der acht sich auf Reisen befindlichen Mannschaften ergatterten in der Fremde die volle Punktezahl – hat auch Neuling Hohnstädter SV beigetragen. Am elften Spieltag der Kreisoberliga Muldental/Leipziger Land behielten die Rand-Grimmaer im Aufsteiger-Duell bei der SG Olympia Frankenhain am Sonntag mit 2:1 (1:0) die Oberhand.

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Dadurch kletterten die Sieger im Klassement eine Stufe nach oben auf Platz zehn und haben somit den Anschluss ans untere Mittelfeld hergestellt. Dagegen hängt das Team aus dem Frohburger Ortsteil nach der neunten sieglosen Begegnung am Stück als Vierzehnter weiterhin tief im Tabellenkeller fest.

Blitzstart für Hohnstädter SV

Das erstmalige Aufeinandertreffen beider Vereine unter Leitung des Unparteiischen Tommy Riedel vom Bornaer SV verfolgten lediglich 20 fröstelnde Besucher am Rande des Kunstrasens am Geithainer Freibad, wohin die Eulataler in weiser Voraussicht ausgewichen waren.

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In der überaus fairen Partie – der erfahrene Referee konnte die Karten komplett in der Tasche lassen – legten die Gäste einen Blitzstart hin, denn Toni Lukas erzielte nach einem Abstimmungsfehler in der Abwehr der Einheimischen die schnelle Führung für seine Farben (4.).

SG-Keeper Leopold Tiankowski verhinderte später durch einen gehaltenen Elfmeter den zweiten Gegentreffer, während seine Vorderleute um Sturmtank Florian Weber einige Möglichkeiten zum Ausgleich vergaben. Erst nach exakt einer Stunde markierten die Einheimischen in Person von Manuel Platz den Ausgleich (60.).

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Lange Bestand hatte der Gleichstand allerdings nicht. Bereits fünf Minuten danach nahm Max Urban ein gegnerisches Geschenk dankend an und brachte die Muldentaler abermals in Front (65.). Den knappen Vorsprung brachte die Truppe des Trainergespanns Tobias Golinski/Sven Birnbaum in der verbleibenden Spielzeit über die Runden.

„Das Glück war nicht zu erzwingen“

Wenig begeistert war Olympia-Coach Marco Seifert, der auf ein Sextett an Stammkräften verzichten musste. Erneut boten seine Schützlinge dem Gegner Paroli und standen am Ende trotzdem mit leeren Händen da. „Obwohl wir alles nach vorn geworfen haben, war das Glück nicht zu erzwingen. Da hat uns etwas das Gallige gefehlt, das ist auch eine Kopfsache. Wir nutzen es halt nicht aus, dass der Konkurrent vergisst, den Deckel drauf zu machen. Jetzt gilt es, die Ohren steif zu halten und bis zur Winterpause mit personell besserer Besetzung noch den einen oder anderen Zähler zu erobern.“

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Das eigentlich nächste Spiel der Frankenhainer am Samstag in Naunhof wird verlegt. Danach geht es zu Hause gegen den Döbelner SC. Der Hohnstädter SV heißt am kommenden Sonntag um 14 Uhr den Spitzenreiter Roßweiner SV auf seinem Sportgelände im Park an der Seumestraße willkommen.

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