Motorsport

Steffen Ruckhaber fährt erfolgreiches Rennen auf fremder Maschine

Steffen Ruckhaber auf seinem Ersatzbike.

Steffen Ruckhaber auf seinem Ersatzbike.

Frohburg/Oschersleben. Motorsport für klassische Motorräder: Die Motorsportarena Oschersleben hielt für die Starter der Moto Trophy so einige Überraschungen bereit, so auch für Steffen Ruckhaber aus Frohburg.

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Der begeisterte Hobbyrennfahrer machte sich mit seiner Honda VF 500 voller Vorfreude auf den Weg in die Magdeburger Börde. Jedoch bereits nach dem ersten Training schien sich die Veranstaltung für den Notfallsanitäter schon erledigt zu haben. „Mein Motor hatte plötzlich keine Leistung mehr und machte Geräusche, die nichts Gutes erahnen ließen. Ich dachte, das wäre es jetzt gewesen, da ich keine Möglichkeit gehabt hätte, den Motor an der Strecke zu reparieren“, berichtete Ruckhaber nach dem ersten Schreck. „Doch das Team Oldtimer Nestler aus Mittweida machte mir das Angebot, dass ich das Ersatzbike von Moritz fahren könnte“, schilderte der 53-Jährige sichtlich überwältigt von dem Vertrauen, welches Gerald Nestler und sein Sohn in ihn setzten.

Fahrt auf fremder Maschine

Nestler Senior fährt schon viele Jahre Classic, Sohn Moritz ist hingegen im Honda Talent Cup auf einer Moto3 unterwegs. Das erste Sprintrennen in der Gleichmäßigkeitsklasse fand im Regen dennoch ohne Ruckhaber statt, der bei seinem ersten Einsatz auf einem fremden Bike nicht zu viel unter den widrigen Bedingungen riskieren wollte. Im zweiten Lauf kam Ruckhaber gut zurecht, holte das Feld schnell ein und kam überglücklich als 17 von 33 Startern mit Platz 3 in seiner Klasse ins Ziel. „Ich werde leider in Most nicht starten können, da meine Honda VF einen neuen Motor braucht und es nicht so viele Teile derzeit gibt. Oschersleben war jedoch sehr aufregend für mich, mit Glücksgefühlen, eine echte Honda Moto3 von HRC zu pilotieren! Ich bin Gerald und Moritz Nestler unendlich dankbar. Zu erleben, was Freundschaft wirklich bedeuten kann, war großartig.“

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Persönliche Highlights

Echte Freundschaft nicht nur auf der Rennstrecke brachte einst Florian Lehmann aus Eschefeld und Martin Müller aus Geithain zusammen zum Motorsport. Beide erlebten ebenfalls ihre ganz persönlichen Highlights unterschiedlicher Natur in Oschersleben.

Florian Lehmann ist mit seiner Rundenzeit zufrieden.

Florian Lehmann ist mit seiner Rundenzeit zufrieden.

Für Lehmann, der wie sein Zinkfieber-Teamkollege erstmals in diesem Jahr auf seiner Rennmaschine saß, lief die Börde Klassik besser als er dies anfangs erwartet hatte. „Mein Ziel war es anfangs, nahezu die gleichen Zeiten fahren zu können wie im letzten Jahr. Im zweiten Rennen ging es dann jedoch zügig hintereinander weg und ich bin bei einer Rundenzeit von 1:48 gelandet“, freute sich der Suzuki RGV 250-Pilot.

Müller startet in Most

Enttäuschung machte sich hingegen bei seinem Mitstreiter Martin Müller breit, der erneut trotz intensiver technischer Vorbereitungsphase Fahrwerksprobleme zu beklagen hatte, die sich nicht abstellen ließen.

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Martin Müller konnte das Rennwochenende positiv gestimmt beenden.

Martin Müller konnte das Rennwochenende positiv gestimmt beenden.

Dennoch konnte auch er das Rennwochenende positiv gestimmt beenden, denn Müller durfte zwei Maschinen am Sonntag mit nach Hause nehmen. „In Oschersleben konnte ich meine Yamaha R6 – Baujahr 2001 – nach einem ausführlichen Test vor Ort durch den Verkäufer in Empfang nehmen“, freute sich Müller über sein weiteres Motorrad, welches sehr seriennah gebaut wurde und weniger schwierige Voreinstellungen bedarf, um damit fahren zu können. „Die SV lasse ich erst einmal stehen, da doch noch sehr viel an ihr gemacht werden müsste. Ich werde das andere Motorrad in Most erst einmal ausprobieren und zunächst bei der R6 bleiben, damit ich mich an sie gewöhnen kann“, so Müller, welcher am ersten Augustwochenende bei der Czech Moto Classic in Most statt bei den Top Twins erst einmal in der Gleichmäßigkeitsklasse sein neues Motorrad auf Herz und Nieren testen möchte.

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