Volleyball – Regionalliga Ost

SV Bad Düben mit ersehntem Derby-Sieg: Volleyballer schlagen Krostitz 3:2

Die Volleyballer des SV Bad Düben konnten wieder mal jubeln.

Die Volleyballer des SV Bad Düben konnten wieder mal jubeln.

Bad Düben. Die Volleyballfans konnten es hören, wie die Steine von den Herzen der Bad Dübener Spieler auf den Hallenboden purzelten. Nach fünf Pleiten am Stück – der letzte Sieg des SV datiert vom vergangenen November – schaffte das Team um Spielertrainer Kevin Phillipp einen kleinen Befreiungsschlag. Und das ausgerechnet im Derby gegen den Krostitzer SV. Mit einem 3:2-Sieg (25:16 16:25 23:25 25:20 15:11) gingen die Gastgeber von der Platte.

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„Wir sind sehr gut in den ersten Satz gestartet“, sagt SV-Coach Phillipp. Besonders der Ausfall von Felix Beyer auf Krostitzer Seite, der vergangene Woche umknickte und wohl länger fehlen wird, habe schwer gewogen. „Dann sind wir aber völlig unerklärlich eingebrochen.“ Plötzlich stand es 1:2 aus Sicht der Dübener. Das Gedankenkarussell kreiste. „Da fragst du dich schon, was passiert, wenn wir das gegen ein geschwächtes Krostitz wieder verlieren?“ erinnert sich Phillipp. Selbstverständlich sah’s in den Köpfen seiner Teamkollegen ähnlich aus. „Nach dem Spiel haben wir tatsächlich darüber gersprochen.“ Dass sich die Dübener wieder fingen, hat auch mit Phillipp selbst zu tun.

„Die Stimmung in der Halle war bombastisch“

Der SV Bad Düben stellte nämlich um. Für Felix Hönemann, der nicht seine Topleistung brachte, kam der Spielertrainer aufs Parkett. „Ich will mich nicht selbst loben. Aber ich hatte einen ganz guten Tag erwischt“, schmunzelt Phillipp. „In den nächsten Sätzen konnten wir uns stabilisieren, machten weniger Fehler.“

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Tatsächlich drehten die Dübener die Partie und holten wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gefühlslage von Kevin Phillipp nach dem entscheidenden Punkt: „Es war einfach ein tolles Gefühl, vor den eigenen Fans zu gewinnen. Die Stimmung in der Halle war wieder bombastisch.“ Die Dübener stehen nun – bei einem Spiel mehr – vier Punkte vor dem SV Reudnitz, der aktuell auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert. Krostitz trennt drei Punkte von den Reudnitzern, allerdings hat der SV auch zwei Spiele weniger. Für Bad Düben geht es am Sonnabend beim VSV Jena weiter. Krostitz spielt am übernächsten Wochenende gegen den VC Dresden.

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Das dritte nordsächsische Volleyballteam, der GSVE Delitzsch, hat mit Abstiegskampf wenig zu tun. Das Team von Sebastian Reichstein greift voraussichtlich Anfang Februar – die Partie gegen Krostitz ist noch nicht terminiert – gegen Jena wieder ins Geschehen ein. Dann haben’s die Delitzscher selbst in der Hand, die Tabellenführung zu übernehmen.

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