Fußball – Nordsachsenliga

Der SV Süptitz gastiert Samstag zum Nordsachsenliga-Topspiel in Wermsdorf

Der Wermdsdorfer Louis Hoffmann streckt sich vor Zwochaus Hüter Andreas Glück. Hoffmann erzielte beim 6:1-Erfolg des Spitzenreiters am letzten Sonntag gleich zwei Tore.

Der Wermdsdorfer Louis Hoffmann streckt sich vor Zwochaus Hüter Andreas Glück. Hoffmann erzielte beim 6:1-Erfolg des Spitzenreiters am letzten Sonntag gleich zwei Tore.

Wermsdorf. Am Samstag ab 15 Uhr ist auf dem Fußballplatz an der Sachsendorfer Straße in Wermsdorf alles angerichtet für das Topspiel in der Nordsachsenliga. Bei Temperaturen um zwanzig Grad soll es leicht bewölkt sein. So sollten die Zuschauer die Partie zwischen dem Spitzenreiter FSV Blau-Weiß Wermsdorf und dem Tabellendritten SV Süptitz in vollen Zügen genießen können. Und die dürfte spannend werden, denn es ist die Revanche für die 1:2-Niederlage der Süptitzer im Nordsachsenpokalfinale am 25. Mai im Torgauer Hafenstadion.

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Die war für das Team von SV-Chefcoach Markus Kessel wirklich bitter, denn das entscheidende Tor fiel erst in der 85. Minute. Damals schlug ein Kopfball von Pascal Weidner im Süptitzer Gehäuse ein und Matti Geissler scheiterte beim Versuch, das Leder noch zu stoppen. „Ein Eigentor war das auf keinen Fall“, sagte später der Wermsdorfer Denny Beckedahl, der den Pokalverteidiger schon in der siebenten Minute mit einem 25-Meter-Freistoß in Führung gebracht hatte. „Geissler ist einfach nicht mehr herangekommen.“ Das sah Schiedsrichter Florian Taychert vor 1070 Zuschauern aber eben anders.

„Wir freuen uns auf das Spiel“

Die Chance, sich gegen die Hubertusburger erneut zu beweisen, hat Geissler am Samstag leider nicht. Markus Kessel: „Er hat vor zwei Wochen bei einem Foul im Spiel in Schildau kurz vor Schluss einen Knorpelschaden erlitten und fällt aus.“ Der Süptitzer André Werner fällt seit dem zweiten Spieltag Ende August aus, als er im Heimspiel gegen Naundorf einen Kreuzbandriss erlitt. Philipp Kaßler fehlt nach einem Schien- und Wadenbeinbruch im Kreispokal und Torjäger Rico Drabon ist nach einem Achillessehenriss – ebenfalls nach Foulspiel – seit Monaten außer Gefecht.

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Dafür hat der Süptitzer Stürmer Tom Schwarzenberg, der schon im Kreispokalfinale gegen Wermsdorf das 1:1 erzielte, derzeit einen guten Lauf und ist in der Torjägerliste der Nordsachsenliga mit neun Treffern Zweiter hinter dem Wermsdorfer Pascal Ziegler (11). „Schwarzenberg ist auf jeden Fall dabei und wir freuen uns auf das Spiel“, sagt Kessel. „Und wir wollen beim FSV nicht nur Fußball spielen, sondern auch etwas zählbares mitnehmen.“

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Die Hubertusburger und Pascal Ziegler haben derzeit allerdings auch einen guten Lauf. Zuletzt siegte das Team von Cheftrainer Dierk Kupfer beim SV Zwochau mit 6:1 und Ziegler steuerte zwei Treffer zum Auswärtssieg bei. „Wir rechnen uns gegen Süptitz gute Chancen aus“, erklärt Denny Beckedahl. Und FSV-Pressechef André Kamm sagt: „Wir freuen uns sehr auf dieses Spitzenspiel.“

Blickt man auf die letzten Duelle zwischen den beiden Mannschaften, dann sind die Wermsdorfer auf jeden Fall der Favorit. Vier Tage nach dem dritten Pokalsieg in Folge gewannen die Blau-Weißen auch das Heimpunktspiel gegen Süptitz mit 1:0. Am 25. September 2021 siegte der FSV bei der Kessel-Elf mit 3:0 und auch die Partien im Oktober 2020 (4:0-Heimsieg) und September 2019 (2:0-Heimerfolg) gingen an die Wermsdorfer.

Außerdem FSV Oschatz – SV Spröda

Die letzte Niederlage gegen den SV Süptitz liegt mittlerweile schon dreieinhalb Jahre zurück. Am 4. Mai 2019 setzte sich der SV durch zwei späte Tore mit 4:2 in Wermsdorf durch und landete in der Abschlusstabelle 2018/19 mit 48 Punkten auf Platz zwei hinter dem ESV Delitzsch (72) und direkt vor dem FSV Blau-Weiß (47).

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Der Tabellenelfte SV Spröda reist am Samstag um 15 Uhr zum Sechs-Punkte-Spiel beim Tabellennachbarn FSV Oschatz (10.) an. Die Gäste haben nur einen Zähler weniger als die Hausherren auf dem Konto und könnten mit einem Auswärtssieg den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle schaffen. Gleiches gilt natürlich auch für das FSV-Team von Trainer Steffen Wiesner, das zuletzt beim 1:1 in Belgern einen Punkt geholt hat. Spröda dagegen unterlag beim FSV Wacker Dahlen vor einer Woche mit 0:4 und ist unter Zugzwang.

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