Eishockey – DEL2

Tabellenführer zu stark: Eispiraten Crimmitschau unterliegen Kassel Huskies

Eispirat Mathieu Lemay (auf dem Foto gegen die Krefeld Pinguine in Aktion) erzielte bei den Kassel Huskies die frühe Führung für sein Team. Am Ende ging das Spiel für Crimmitschau mit 1:4 Toren verloren.

Eispirat Mathieu Lemay (auf dem Foto gegen die Krefeld Pinguine in Aktion) erzielte bei den Kassel Huskies die frühe Führung für sein Team. Am Ende ging das Spiel für Crimmitschau mit 1:4 Toren verloren.

Crimmitschau. Die Eispiraten Crimmitschau haben am Sonntag ihr Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies mit 1:4 (0:1, 2:0, 2:0) verloren. Trotz eines schwungvollen Beginns – einhergehend mit der frühen Führung durch Mathieu Lemay – mussten sich die Westsachsen dem Tabellenführer der DEL2 beugen. Zwei Empty-Net-Treffer trieben das Ergebnis letztlich in die Höhe.

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Mit unverändertem Line-up starteten die Eispiraten richtig gut in ihr Gastspiel bei den Huskies. Nach etwas mehr als drei Minuten konnten die Mannen von Cheftrainer Marian Bazany dann auch jubeln. Zunächst scheiterte Alexis D’Aoust an Goalie Jake Kielly, im Nachschuss dann am Pfosten. Mathieu Lemay stand allerdings goldrichtig und verwertete den Rebound zur frühen 1:0-Führung (4. min). Auch nach dem Tor blieben die Westsachsen zunächst am Drücker, konnten aus weiteren Möglichkeiten aber keinen Ertrag erzielen. Mit Verlauf der Zeit wuchs dann der Druck der Gastgeber, die immer besser ins Spiel kamen.

Wacker kämpfende Pleißestädter

Bis auf einzelne Nadelstiche durch Filip Reisnecker oder Mathieu Lemay konzentrierten sich die Eispiraten spätestens ab der 30. Minute auf eine geordnete Defensive und konnten sich dabei auf Ilya Sharipov verlassen, der einiges zu tun hatte und über die gesamte Partie hinweg 40 Schüsse parieren sollte. In der 38. Minute blieb der Deutsch-Russe aber ohne Abwehrchance – James Arniel staubte im Gewühl zum 1:1 ab. Die Huskies nahmen den Schwung folglich mit und durften nur eine Minute später den nächsten Treffer bejubeln. Der offensivstarke Abwehrmann Maximilian Faber erhielt viel Platz und Zeit und schloss bärenstark in den Winkel ab – 1:2 (39.).

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Die Mannschaft von Marian Bazany setzte im Schlussdrittel alles daran, den Spielstand wieder zu egalisieren. Der erneut auffällige Mathieu Lemay scheiterte aber mit seinem Rückhandschuss an Jake Kielly – die wohl beste Chance im dritten Drittel für die wacker kämpfenden Pleißestädter, denen letztlich kein weiterer Treffer mehr gelingen sollte. So wurde auch Marian Bazanys Mut nicht belohnt, als er gut drei Minuten vor dem Ende Ilya Sharipov für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahm. Lars Reuß erzielte nach 58 Minuten den ersten der beiden Empty-Net-Treffer und stellte auf 1:3. Wiederum nur eine Minute später traf auch Tomas Sykora in den verwaisten Eispiraten-Kasten und besorgte den Endstand zum 1:4 (59.).

Tore: 0:1 Mathieu Lemay (Alexis D‘Aoust) 3:10 min; 1:1 James Arniel (Denis Shevyrin, Marco Müller) 37:08 min; 2:1 Maximilian Faber (Hans Detsch, Steven Seigo) 38:52 min; 3:1 Lars Reuß (Lois Spitzner, Hans Detsch) 57:13 min – EN; 4:1 Tomas Sykora (Joel Lowry, James Arniel) 58:21 min – EN; Zuschauer: 3021

Von Aaron Frieß

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