Handball – Bundesliga

THW Kiel und SCM sind Topfavoriten auf Titel – SC DHfK will näher ranrücken

Lovro Jotic (links) und der SC DHfK Leipzig werden den deutschen Rekordmeister und Pokalsieger THW Kiel zum ersten Heimspiel am 7. September erwarten.

Lovro Jotic (links) und der SC DHfK Leipzig werden den deutschen Rekordmeister und Pokalsieger THW Kiel zum ersten Heimspiel am 7. September erwarten.

Leipzig. Der THW Kiel geht als heißester Titelanwärter in die neue Saison der Handball-Bundes-Liga. Gleich acht Trainer oder Funktionäre, darunter auch Magdeburgs Meistercoach Bennet Wiegert, legten sich in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den 18 Erstligisten auf den deutschen Rekordmeister fest. An eine erfolgreiche Titelverteidigung des SC Magdeburg glauben drei Vereinsverantwortliche. Beide Teams spielen am Mittwoch (19 Uhr) in Düsseldorf um den Supercup.

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Heiner Brand würde auf SC Magdeburg setzen

Als weitere Titelanwärter wurden die SG Flensburg-Handewitt und die Füchse Berlin genannt. Mehrere Trainer wie Kiels Filip Jicha erwarten einen spannenden Vierkampf zwischen dem Top-Quartett der Vorsaison. Seine Mannschaft sieht er trotz des langfristigen Ausfalls von Abwehrchef Hendrik Pekeler und Superstar Sander Sagosen gut gerüstet. „Wenn uns jemand abschreibt, ist das ein Fehler“, sagte Jicha.

Ex-Bundestrainer Heiner Brand sieht die größten Chancen dagegen beim Titelverteidiger. „Ich sehe das nicht als Eintagsfliege, so schlau wie die Mannschaft zusammengestellt ist. Es wird zwar mehr Druck da sein, aber die Typen im Team passen gut zusammen. Ich würde mein Geld auf Magdeburg setzen“, sagte Brand.

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Die Handballer des SC DHfK Leipzig starten am 1. September beim TSV Burgdorf in die neue Bundesliga. Danach sind die ersten sieben Partien fest terminiert. Zum ersten Heimspiel empfangen die Leipziger am 7. September gleich den deutschen Rekordmeister und Pokalsieger THW Kiel. Die erste Begegnung beim Meister SC Magdeburg würde am 27. oder 30. Oktober stattfinden.

SC DHfK will kleine Schritte nach oben gehen

Ihr Trainer André Haber formulierte die Zielstellung seiner Mannschaft so: „Wir wollen die beste Saison der Vereinsgeschichte spielen.“ Der isländische Nationalspieler Viggo Kristjansson (vom TV Bittenfeld gekommen) geht einen Schritt weiter: „Ich will mit diesem Verein im Europapokal spielen.“ Das heißt, dass die Leipziger in der neuen Saison ihren sportlichen „Rückstand“ auf die Spitzenteams aus Berlin, Flensburg, Kiel und Magdeburg verkürzen wollen.

Die Grün-Weißen wollen auch laut Geschäftsführer Karsten Günther weiter kleine Schritte nach oben gehen. "Es gibt kein Geheimrezept, aber wir müssen gemeinsam die Dinge besser machen, die uns in der Auswertung der letzten Saison aufgefallen sind", sagte Günther. Das wollen die Konkurrenten jedoch auch. "Aber wir wollen uns an unserer eigenen Leistung messen lassen und die muss jedes Jahr Step by Step ein Stück besser werden", betonte der Geschäftsführer, der für die nächste Saison mit Rechtsaußen Moritz Strosack (Handball Balingen-Weilstetten) schon den nächsten Neuzugang sicher hat.

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Von dpa Eric Dobias

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