Fußball – Nordsachsenliga

Zwei Topspiele in der Nordsachsenliga: Gibt’s die nächsten Überraschungen?

Im Spiel zwischen Blau-Weiß Wermsdorf und SV Süptitz unterlagen die Hubertusburger. Für sie geht’s am Sonnabend gegen Naundorf, Süptitz trifft auf Mügeln/Ablaß.

Im Spiel zwischen Blau-Weiß Wermsdorf und SV Süptitz unterlagen die Hubertusburger. Für sie geht’s am Sonnabend gegen Naundorf, Süptitz trifft auf Mügeln/Ablaß.

Nordsachsen. Gleich auf zwei Topspiele können sich die Fans der Nordsachsenliga am Sonnabend freuen. Um 14 Uhr wird im Waldsportpark Naundorf der Tabellenerste FSV Blau-Weiß Wermsdorf erwartet. Der gastgebende Tabellenfünfte hat bisher 16 Zähler gesammelt, während die Hubertusburger trotz der etwas unglücklichen 1:2-Heinniederlage gegen den SV Süptitz nach wie vor mit 25 Punkten vorn sind.

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Der Tabellendritte Süptitz (19 Pkt.) erwartet zur gleichen Zeit in der Sportarena den punktgleichen Aufsteiger SV Mügeln/Ablaß, der mit dem minimal schlechteren Torverhältnis als Vierter direkt hinter den Gastgebern von Trainer Markus Kessel steht.

Allerdings fehlt dem Chefcoach der Gastgeber in diesem Spiel – und vermutlich in diesem Jahr – ein ganz wichtiger Mann. „Unser Mittelfeldmotor Stefan Vogel hat sich beim Sieg in Wermsdorf eine Adduktorenzerrung zugezogen“, berichtet Kessel. Vogel hatte in der 45. Minute den 1:1-Ausgleich erzielt und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. „Er hat in diesem Jahr immerhin schon seinen 40. Geburtstag gefeiert. Einen 1:1-Ersatz für ihn haben wir nicht. Das muss jetzt das ganze Team richten.“

SV Naundorf will Spitzenreiter ärgern

Der letzte Vergleich beider Teams liegt übrigens fast drei Jahre zurück. Am 2. November 2019 gewann Mügeln/Ablaß zuhause mit 2:1, während die Süptitzer am 9. März des gleichen Jahres auf eigenem Platz mit 4:0 erfolgreich waren. Damals noch mit Trainer Nico Bachmann, der dann ab 1. Juli 2019 Cheftrainer beim SC Hartenfels Torgau wurde, während Markus Kessel die Süptitzer Männermannschaft übernahm.

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Beim SV Naundorf ist Trainer Maximilian Huth schon gespannt, in welcher Verfassung sich die Wermsdorfer nach der letzten Heimniederlage vorstellen werden. „Der FSV ist momentan schwer einzuschätzen“, sagt Huth. „Aber wir haben einen guten Lauf mit Luft nach oben, und es sollte einiges für uns drin sein am Samstag. Unsere wichtigsten Spieler sind alle da, wir sind auf eigenem Platz noch ungeschlagen und wollen den Spitzenreiter schon ein wenig ärgern.“

Dass das klappen kann, bewiesen die Naundorfer erst vor zwei Monaten im Kreispokal. Am 3. September verlor der dreifache Pokalsieger und Cupverteidiger Wermsdorf im Waldsportpark einigermaßen überraschend mit 1:3 (0:2) und musste die Titelverteidigung schon früh zu den Akten legen.

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Damals brachten Maximilian Sven Kaiser (13. min) und Maurice Rohr (16. min) die Hubertusburger mit ihren frühen Toren zum 2:0 mächtig aus dem Tritt. FSV-Torjäger Pascal Ziegler gelang in der zweiten Halbzeit der 1:2-Anschlusstreffer, bevor Steven Thierbach mit dem 3:1 den Sack für Naundorf zumachte.

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Wacker Dahlen muss Schildau schlagen

Ein großer Klemmer war an diesem Tag das Fehlen von Freistoßspezialist und Abwehrstratege Denny Beckedahl, der privat verhindert war. Jörg Büchner, der Mannschaftsverantwortliche der Hubertusburger, hatte nach dem Pokalaus gesagt: „Das Fehlen von Denny hat sich in unserer Abwehr schon bemerkbar gemacht. Wir hätten zur Pause auch 0:4 hinten liegen können. In der ersten 60 Minuten war es ein Komplettversagen des gesamten Teams.“ Nun ist bei den Wermsdorfern also Wiedergutmachung angesagt.

Eine interessante Partie dürfte am Sonntag auch das Duell zwischen Dahlen und Schildau im Heidestadion werden. Die Wacker-Elf von Trainer Thomas Patommel ist immerhin mit 21 Punkten Tabellenzweiter, doch die Gäste vom TSV sind nie zu unterschätzen. Schließlich schenkte Schildau zuletzt den ambitionierten Zschortauern gleich fünf Tore ein und verbesserte sich auf Tabellenplatz acht. Und auch der letzte Punktspielvergleich mit Dahlen am 25. Juni ging mit 2:1 an den gastgebenden TSV.

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