Volleyball 2. Bundesliga Süd

Topteam geschlagen: GSVE Delitzsch ist endgültig in der Saison angekommen

Es läuft: Ole Schröter und seine Mitspieler jubeln im Spiel gegen die Hammelburg Volleys.

Es läuft: Ole Schröter und seine Mitspieler jubeln im Spiel gegen die Hammelburg Volleys.

Delitzsch. Es läuft so langsam beim GSVE Delitzsch. Die Loberstädter konnten sich am späten Sonnabend mit 3:1 (15:25, 25:22, 25:18, 25:20) gegen die Hammelburg Volleys durchsetzen und damit bereits den zweiten Sieg in Folge feiern. Insgesamt war es der dritte Erfolg in den vergangenen vier Partien – nachdem die Gymnasialen die ersten fünf Saisonspiele noch allesamt verloren hatten. Dazu war es der erste Sieg gegen ein Topteam in dieser Spielzeit für die Jungs von Trainer Benedikt Bauer und der erste Dreier gegen Hammelburg seit 2018! Der Lohn: Der Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze in der Tabelle ist hergestellt, nur wegen der etwas schlechteren Satzbilanz gegenüber den direkten Konkurrenten steht man noch unterm Strich.

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„Es war schon ein sehr kurioses Spiel“

Dabei lief gegen die Franken zu Beginn noch alles gegen den GSVE. Den ersten Satz holte sich Hammelburg nach ausgeglichenem Start durch einen Fünf-Punkte-Lauf in der Mitte und einen Sechs-Punkte-Lauf am Ende des Durchgangs letztendlich klar. Und auch im zweiten Abschnitt legten die Gäste zwischendurch eine beeindruckende Aufholjagd hin und konnten nach einem deutlichen 12:19-Rückstand beim 19:19 ausgleichen. Doch die Delitzscher zeigten in dieser Phase Nervenstärke und holten sich den Satz trotz des zwischenzeitlichen Negativlaufs. Der Widerstand der Hammelburger, die insgesamt überraschend fehlerhaft vor allem im Aufschlag spielten, war damit gebrochen und die Durchgänge drei und vier eine einigermaßen eindeutige Sache für die Hausherren.

„Es war schon ein sehr kurioses Spiel“, meinte Bauer hinterher. „Wir haben uns im ersten Satz von den zwei Läufen einschüchtern lassen, konnten das aber im zweiten Abschnitt gut abschütteln.“ Der Schlüssel dafür seien unter anderem die vielen Wechseloptionen gewesen: „Jetzt sieht man, dass wir eine gewisse Breite im Kader haben.“ Dazu hätten vor allem die Mittelblocker das umgesetzt, was man sich unter der Woche im Training erarbeitet habe. Robert Karl machte wieder eine bärenstarke Partie und hätte die MVP-Medaille genauso verdient gehabt wie Zuspieler Ole Schröter, der im zweiten Satz mit für die Wende sorgte. „Die Abstimmung klappt endlich, das ist es, was uns die letzten Jahre stark gemacht hat zusammen mit unserem Teamgeist“, so der Coach, der einräumte, dass Hammelburg auch kein gutes Spiel gemacht habe. „Aber wir haben verdient gewonnen!“

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Jetzt sollen seine Jungs am nächsten Sonnabend nachlegen, wenn es erneut ein Heimspiel in der Beckerschachtel gibt. Ab 19 Uhr geht es dann gegen TuS Kriftel. Noch stehen die Hessen in der Tabelle vor den Gymnasialen, aber mit einem Dreier würden sie nicht nur Kriftel überholen – sondern schlussendlich auch die Abstiegsplätze verlassen.

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