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Fußball

Trotz 1:4-Niederlage in Cottbus: Chemie Leipzig feiert mit 1200 Fans

Chemie Leipzigs Manuel Wajer (re. ) im Zweikampfmit Janik Mäder von Energie.

Chemie Leipzigs Manuel Wajer (re. ) im Zweikampfmit Janik Mäder von Energie.

Leipzig. Es war das letzte Saisonspiel einer denkwürdigen Spielzeit. Die BSG Chemie Leipzig gastierte am Sonntag beim FC Energie Cottbus. Begleitet wurden die Chemiker von 1200 Fans, die überwiegend per Sonderzug anreisten. Die Leutzscher ließen sich weder auf dem Rasen noch auf den Tribühnen von der 1:4-Niederlage die Laune verderben und feierten den neunten Platz in der Regionalliga Nordost, den ihnen vor der Saison wohl kaum jemand zugetraut hätte.

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Die Trainer Miro Jagatic und Christian Sobottka starteten jeweils mit einer wahren Überraschungself und gaben vielen Spielern, die sonst nicht von Beginn an spielen, eine Chance. Stefan Karau, Alex Bury und Tarik Reinhard blieben mit leichten Blessuren gleich ganz draußen, mit Stephané Mvibudulu kam der lange verletzte Mittelstürmer der BSG zu seinem ersten Einsatz seit drei Monaten. Simran Dhaliwal verletzte sich beim Aufwärmen, für ihn rutschte Florian Brügmann in die Startelf.

Ein munteres Spielchen entwickelte sich, Chemie mit der ersten Chance durch Brügmann. Borgmann auf Cottbusser Seite zielte drüber, dann erschreckte Mvibudulu die Gastgeber, der sich aber in aussichtsreicher Position verhaspelte. Auch Ben Keßler sorgte für Adrenalinschübe, als er den Ball vor dem eigenen Tor vertändelte und Mäder die Riesenchance eröffnete – aber Benjamin Bellot war auf der Hut und rettete großartig. Auch gegen Kupovic rettete Bellot nach einem Eckball und leitete den Gegenangriff ein.

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Chemie erst in Front, dann dreht Cottbus auf

Brügmann spielte auf Denis Jäpel, der schüttelte seinen Gegenspieler ab und knallte den Ball trocken ins kurze Eck. 1:0 nach 34 Minuten, Chemie führte! Kurz darauf fast das 2:0, als Mvibudulu steil ging, angeschossen wurde und der Ball nur knapp neben dem Tor ins Aus trudelte. Doch drehte Cottbus auf. In nur zehn Minuten wurde das Spiel gedreht. Kujovic traf per Flachschuss neben den Pfosten, 1:1 (38.). Bellot lässt einen Ball unglücklich abprallen, Pronichev staubt ab – 1:2 und die Führung für Cottbus (43.). Dann der Auftritt von Engelhardt, der aus spitzem Winkel den Ball ins Eck wuchtete. 1:3 in der 45. Minute und langsam wurde klar, dass es für die Leutzscher am letzten Spieltag wohl nichts mehr zu holen gab.

Jagatic und Sobottka wechselten, Florian Kirstein und Anton Kanther kamen zur Halbzeit für Jäpel und Müller. Das Spiel blieb flott, beide Seiten hatten ihre Chancen, Chemie durch Manu Wajer, Mvibudulu und Timo Mauer, Cottbus durch Engelhardt und Mäder. Allein es trafen die Hausherren, das 1:4 erzielte Borgmann, der allein vor Bellot die Nerven behielt (66.). Den Chemiefans verdarb es in keinem Moment die Laune, sie feierten bis zum Ende durch.

Von Jens Fuge

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