Sachsenpokal

Trotz Ekel-Anschlag: Aue im Landespokal weiter - CFC muss zittern

Der FC Erzgebirge Aue bejubelt den Einzug in die nächste Runde.

Der FC Erzgebirge Aue bejubelt den Einzug in die nächste Runde.

Bautzen. Fußball-Drittligist FC Erzgebirge Aue hat seine Achtelfinal-Hürde im sächsischen Landespokal bei Budissa Bautzen trotz eines Ekel-Anschlags auf seine Fans souverän genommen. Beim Oberliga-Schlusslicht kam der Zweitliga-Absteiger am Samstag zu einem 4:0 (1:0). Ivan Knezevic (32.) brachte die Erzgebirger vor 2560 Zuschauern in Führung, ehe Elias Huth (51./64.) mit einem Doppelschlag erhöhte. Der eingewechselte Lenn Jastremski (82.) markierte den Endstand.

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Im Vorfeld der Partie gab es Ärger. Im Gäste-Fanblock der Auer hatten Unbekannte in der Nacht Fischkadaver und Buttersäure verteilt. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und entschied nach einer Sicherheitsberatung in Abstimmung mit den Vereinen, die Partie anzupfeifen. Die Verunreinigungen wurden von der Feuerwehr entfernt und der Fanblock desinfiziert.

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Rekordpokalsieger Chemnitzer FC gewann am Samstag beim SC Freital erst nach Verlängerung mit 2:1 (1:1;0:0). Robert Zickert (51.) hatte den Viertligisten auf schneebedecktem Boden in Führung gebracht, ehe Sandro Schulze (83.) aus dem Nichts den Ausgleich für den Oberligisten markierte. In der Verlängerung staubte Roman Eppendorfer (96.) zum Zittersieg ab. Der Freitaler Max Schmidt (110.) sah zudem noch die Gelb-Rote Karte. Zuvor hatten am Buß- und Bettag der FSV Zwickau und Dynamo Dresden ihre Achtelfinal-Aufgaben gelöst. Zwickau gewann beim Heidenauer SV mit 5:1 (3:0). Dynamo siegte beim VFC Plauen mit 7:3 (4:0).

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Von Frank Kastner

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