Handball-Bundesliga

Trotz starken Beginns: SC DHfK Leipzig verliert bei den Rhein-Neckar Löwen

Der SC DHfK Leipzig um Marino Maric (am Ball) verliert auch in Mannheim.

Der SC DHfK Leipzig um Marino Maric (am Ball) verliert auch in Mannheim.

Mannheim/Leipzig. In fast 50 der 60 Spielminuten waren die DHfK-Handballer am Donnerstag im schweren Bundesliga-Auswärtsspiel ein ebenbürtiger Gegner. Doch gegen ein abgezocktes Team wie die Rhein-Neckar Löwen darf man sich einen zwischenzeitlichen zehnminütigen Durchhänger nicht erlauben. So war das 24:30 (10:15) aus Leipziger Sicht und damit die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel folgerichtig.

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„Unsere Deckung war heute okay, aber leider bekommen wir nach Fehlern im Angriff zu viele Tempogegenstöße“, sagte der starke DHfK-Torhüter Kristian Saeveras. Sein Gegenüber Mikael Appelgren meinte: „Wir waren heute aufgeregt und wollten unbedingt die Revanche für den Punktverlust in der letzten Saison schaffen.“

„Das ging zu einfach“

Die Löwen waren mit Respekt in die Partie gegangen, da sie sich traditionell mit dem SC DHfK schwer tun und die Grün-Weißen vor knapp einem Jahr mit einem traumhaften Last-Minute-Tor einen Punkt aus Mannheim entführt hatten. Bei den Gastgebern musste Uwe Gensheimer wenige Tage nach seinem 400. Bundesligaspiel wegen einer Bauchmuskelverletzung zuschauen. Und Jannik Kohlbacher war bereits in der Anfangsphase mit zwei Zeitstrafen vorbelastet.

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Die Sachsen packten ihre Chance beim Schopfe und gingen gleich im ersten Angriff in Führung und zeigten knapp 20 Minuten lang eine reife Leistung, ehe es einen Bruch im Spiel der Gäste gab. Zwischen der Leipziger 8:6-Führung und dem 10:15-Rückstand lagen lediglich knapp zehn Spielminuten.

Dass sich der schwedische Weltklasse-Torhüter Mikael Appelgren den ein oder anderen Ball der Grün-Weißen angeln würde, war klar. Doch auch Kristian Saeveras im DHfK-Kasten erwischte einen Sahnte-Tag – und die konzentriert aufspielenden Gäste vermieden anfangs die (tödlichen) leichten Fehler. Doch als der SC DHfK in doppelte Unterzahl geriet, vollendeten die Gastgeber mehrfach ins leere Tor und brachten das Spiel zum Kippen. „Das ging zu einfach, wobei die Löwen das sehr stark und mit viel Tempo gemacht haben. Dann zittert uns etwas die Hand nach dem Saisonstart“, sagte DHfK-Trainer André Haber, der die zwei aktuell verletzten Spieler nicht als Ausrede nutzen wollte.

Wiedersehen im DHB-Pokal

Ging nach dem Wechsel doch noch was? Man war geneigt, die Frage mit „Ja“ zu beantworten, denn die selbstbewussten Leipziger zeigten eine Kopie des Traumtores der vergangenen Saison: Langer Pass von Saeveras auf den sprunggewaltigen Patrick Wiesmach, der von Rechtsaußen vollendete. Doch allzu häufig ließ sich Appelgren nicht düpieren. Die cleveren Löwen gingen mit ihrem unveränderten Fünf-Tore-Plus in die letzten 20 Minuten und bauten den Vorsprung noch leicht aus.

Beide Teams sehen sich im DHB-Pokal am 2. November in der Arena Leipzig wieder, da die Halle zum etatmäßigen Termin im Oktober nicht frei ist. Zunächst ist es aber höchste Zeit für die ersten Bundesliga-Punkte. Diese sollen am Sonntag (16.05 Uhr) daheim gegen den HSV Hamburg geholt werden.

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DHfK-Tore: Binder 4, Witzke 4, Mamic 3, Ivic 3/2, Matthes 3, Ernst 3, Wiesmach 2, Gebala 1, Krzikalla 1.

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