Handball

Unsicherheiten ohne Witzke: SC DHfK verliert Härtetest gegen Füchse Berlin

Simon Ernst ist durch den Ausfall von Luca Witzke auch vermehrt im Angriff gefragt.

Simon Ernst ist durch den Ausfall von Luca Witzke auch vermehrt im Angriff gefragt.

Leipzig. Es waren viele Kleinigkeiten, die in der Summe ein deutliches Bild aufzeigten: auf Spitzenniveau ist der SC DHfK Leipzig (noch) nicht. Zu viele Technische Fehler im Spielaufbau und der eine oder andere Patzer in der Abwehr machten am Sonntag im Testspiel gegen die Füchse Berlin den Unterschied. 27:32 (11:16) unterlagen die Grün-Weißen dem Team von Jaron Siewert, das in allen Belangen gut zehn Tage vor dem Saisonstart in der Handball-Bundesliga bereits ein gutes Stück sicherer wirkte.

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Die Niederlage gegen das Top-Team aus der Hauptstadt ließ allerdings auch einige gute Ansätze erkennen. So zeigte Simon Ernst, dass er längst nicht nur in der Defensive glänzen kann. Immer wieder führte der Kapitän seine Truppe auch im Angriff an, ging mit gutem Beispiel voran. Sehenswerter Höhepunkt: Mit einem Kempa verkürzte Ernst in der 35. Minute auf 13:17.

Wie sehr mit Luca Witzke ein offensiver Spielmacher fehlte, ließ sich dennoch nicht von der Hand weisen. Zahrleiche Fehlpässe im Spielaufbau führten immer wieder zu unnötigen Kontern. „Wir haben heute nicht so gut Handball gespielt, wie wir es eigentlich können. Wir haben zu viele Tempotore kassiert, da müssen wir besser zurücklaufen. Wir haben es den Füchsen zu einfach gemacht“, resümierte Cheftrainer André Haber die Partie.

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Spannende Tage stehen bevor

Ein weiterer Faktor: die sonst so starke Deckung der Sachsen fand auch im Positionsangriff der Füchse nicht den gewohnten Zugriff. Nach 45 Minuten hatten die Gastgeber bereits 27 Gegentor gefangen. In kaum einem Saisonspiel der vorausgegangenen Spielzeit hatten sie in 60 Minuten so viele Treffer kassiert.

Für Cheftrainer André Haber und seine Profis stehen spannende Tage bevor. In zwei weiteren Tests gegen das polnische Team Wisla Plock können sie noch einmal an den letzten Stellschrauben drehen, bevor am 1. September bei den Recken in Hannover alle Abläufe stimmen müssen. „Wichtig ist, dass wir die richtigen Schlüsse aus dem Spiel ziehen“, versprach Haber. Denn das Saisonziel bleibt: „Die beste Saison!“

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