Nordsachsenliga

„Verteidigung ist komplette Katastrophe“: Rackwitz kassiert nächste Klatsche

Der Mügelner Nick Unger (Nr. 5) im Zweikampf mit dem Rackwitzer Julius Richter (rechts). Links verfolgt Gästekapitän Paul Erdmann die Aktion, bei der ein zweiter Rackwitzer schon am Boden liegt.

Der Mügelner Nick Unger (Nr. 5) im Zweikampf mit dem Rackwitzer Julius Richter (rechts). Links verfolgt Gästekapitän Paul Erdmann die Aktion, bei der ein zweiter Rackwitzer schon am Boden liegt.

Rackwitz. Der TSV Rackwitz bleibt auch nach dem siebenten Saisonspiel mit null Punkten und 4:29 Toren das Schlusslicht der Fußball-Nordsachsenliga. Am Samstag kassierte der TSV vor nur 20 Zuschauern eine 0:6-Heimniederlage gegen den starken Aufsteiger SV Mügeln/Ablaß, der nach den drei Samstagpartien mit 16 Punkten auf Tabellenplatz drei vorrückte.

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„Wir hätten noch vier oder fünf Tore mehr schießen können“, sagte der Mügelner Vereinschef Arne Schütze nach der Partie. „Rackwitz hat zwar eine durchaus gefällige Spielanlage, aber die Verteidigung ist beim TSV eine komplette Katastrophe.“ Gästestürmer Ben Dechert hätte an diesem Tag durchaus die Führung in der Torjägerliste übernehmen können. Er traf dreimal ins Schwarze (7., 43., 45. Minute), „hätte aber auch sechs Treffer erzielen können“, wie Schütze anmerkte.

Süptitz: „Spiel gut in der Hand“

So bleibt es vorläufig bei acht Dechert-Toren und Platz drei hinter dem Wermsdorfer Pascal Ziegler (Sonntagspiel beim SV Zwochau) und Tom Schwarzenberg (Süptitz), die beide neun Treffer in der Liga erzielt haben. Letzterer war beim 4:0-Heimsieg über den FV Bad Düben zweimal erfolgreich (57., 75.), nachdem Robert Mühlbach die Hausherren in der Sportarena mit 1:0 in Führung gebracht hatte (30.). Tor Nummer vier erzielte Lucas Kentsch (73.)

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„Wir haben das Spiel gut in der Hand gehabt“, erklärte der Süptitzer Trainer Markus Kessel. „Allerdings hätten wir das Endergebnis auch noch in die Höhe schrauben können.“ Mit 16 Punkten sind die SV-Spieler Stand Samstag Tabellenzweiter.

Fünf Tore in Naundorf

Torjäger Tom Schwarzenberg, der die Lücke des Langzeitverletzten Rico Drabon bisher gut ausgefüllt hat, spielte schon zu Jugendzeiten in Süptitz und wechselte später zu Hartenfels Torgau. „Zwischenzeitlich hat er dann gar nicht mehr gespielt, bevor er wieder bei uns angefangen hat“, berichtete Kessel. „Er hat eine sehr gute Technik, ist top im Spiel eins gegen eins und kann mit links und rechts schießen“, freut sich der Coach über den Aufschwung des 25-Jährigen.

Wesentlich umkämpfter war die Partie zwischen dem SV Naundorf und dem TSV 1862 Schildau. Schon in der achten Spielminute gingen die Gäste durch Felix Otto mit 1:0 in Führung. Doch noch in der ersten Halbzeit drehten die Naundorfer das Ergebnis zum 2:1-Pausenstand. Luis Barth (32.) und Maximilian Sven Kaiser (35.) waren für das Team von Trainer Maximilian Huth erfolgreich. Clemens Kapr erhöhte die Führung auf 3:1 (55.), bevor Robin Rohrbach in der Schlussminute noch den 2:3-Anschlusstreffer erzielte.

Die Aufstellungen:

TSV Rackwitz: Kittel; Bertram (46. Kellert), Schurig, Pielmaier, Kurze (62. Burchardt), Brause (68. Möldner), Beier, Giesel, Richter, Haferlandt und Heinicke (80. Schumann).

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SV Mügeln/Ablaß: Schuster; Schwager (46. Schindler), Unger, Arendt, Dechert, Erdmann, Fischer (57. Elsner), Mayerhofer, Lupatsch (68. Lupatsch), Topp und Golzsch.

SV Süptitz: König; Müller, L. Smolla (70. Blume), Kentsch (80. J. Smolla), Horn, Grieser, Vogel, Melichar (62. Kunath), Mühlbach, Melzer und Schwarzenberg (84. Valiente).

FV Bad Düben: Börner; Baboucar, Michalczyk, Woerpel, Rücker, K. Klatte, P. Klatte, Steudel, Kohl (68. Lehmann), Schlobach und Bresack.

SV Naundorf: Neubert; Winkler (68. Thierbach), N. Held, Ehrmann, Kapr, Haynitzsch, Hoffmann (76. Hennig), Bela, L. Held, Barth und Kaiser (84. Große).

TSV 1862 Schildau: Müther; Schubert (40. Mittag), Sablottny, Elbe, Elschner, Graß, Otto, Rohrbach, Dietze, Weißbart (57. Stark) und Gremmels.

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