Handball

VfL Waldheim gewinnt Relegation Teil eins: War dennoch alles umsonst?

Waldheims Torjäger Steve Krasselt im März im Spiel gegen den HV Böhlen beim Torwurf.

Waldheims Torjäger Steve Krasselt im März im Spiel gegen den HV Böhlen beim Torwurf.

Waldheim. So hatte sich der Waldheimer Trainer Manuel Kirpal den Auftritt seiner Männer im Relegations-Hinspiel um den Verbleib in der Handball-Verbandsliga vorgestellt. „Die Jungs haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte der VfL-Coach nach dem 33:26-Heimerfolg über den Radebeuler HV, der in der Ost-Staffel – wie Waldheim in der West-Staffel – am Saisonende mit 6:16 Punkten Platz elf belegt hatte.

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„Sechs bis acht Tore Vorsprung sollten es vor dem Rückspiel in Radebeul sein – und das hat auch geklappt“, ergänzte Kirpal, der nun am kommenden Sonntag ab 17 Uhr zum Rückspiel in der Lößnitzsporthalle antreten muss. „Man konnte diesmal auch sehen, was bei uns möglich ist, wenn wir mit genug Wechselspielern antreten können.“

Viele Unklarheiten

Immerhin 13 Mann hatte der Trainer zusammenbekommen – und damit deutlich mehr als in einigen Verbandsliga-Punktspielen der Saison 2021/22. „Jetzt können wir mit einem ruhigen Gewissen nach Radebeul fahren. Das Spiel soll laut Handball-Verband Sachsen auch definitiv stattfinden. Um Rechtssicherheit zu haben.“

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Denn noch immer ist nicht endgültig klar, welche Mannschaften in einigen höheren Spielklassen auf- oder absteigen werden. Läuft es ganz dumm, war die Relegation umsonst und Waldheim muss gemeinsam mit Radebeul absteigen. Oder beide bleiben in ihren Verbandsliga-Staffeln. Kirpal: „Radebeul war für uns tatsächlich eine völlig unbekannte Mannschaft. Von den Spielern aus früheren Jahren, wo wir mal zusammen in einer Verbandsliga-Staffel gespielt haben, waren nicht mehr viele übrig.“

Holpriger Beginn

Die beiden überragenden Akteure bei den Hausherren waren bei tropischer Hitze in der heimischen Stadtsporthalle Steve Krasselt und Markus Becker. Krasselt warf zehn Tore und verwandelte dabei alle seine vier Siebenmeter, während Becker neun Feldtore zum VfL-Sieg beisteuerte. Beim RHV überzeugte Felix Lehmann mit ebenfalls zehn Toren und vier verwandelten Siebenmetern.

Das Spiel selbst begann für die Waldheimer zunächst etwas holprig. In der sechsten Minute ging Radebeul sogar mit 3:2 in Führung – es war dann aber letztlich auch die einzige im gesamten Spiel. Den Vier-Tore-Vorsprung zur Halbzeitpause verteidigte der VfL dann im Verlauf der zweiten Hälfte mehr oder weniger souverän.

Als Torjäger Felix Lehmann die Gäste nach 49 Minuten noch einmal auf 22:24 heranbrachte, war es der Waldheimer Benjamin Stelle, der mit einem Doppelschlag in nur 16 Sekunden seinen VfL wieder auf Abstand brachte (26:22). Dann traf Markus Becker drei Minuten vor Schluss zweimal nacheinander zum 29:24 und die Partie war zugunsten der Hausherren entschieden.

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Von Christian Kluge

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