Nationalmannschaft

Vor Abreise nach England: DFB-Elf trainiert in Leipzig

Die deutsche Nationalmannschaft trainerte vor dem Spiel in England nochmal in Leipzig.

Die deutsche Nationalmannschaft trainerte vor dem Spiel in England nochmal in Leipzig.

Leipzig. Hansi Flick hat mit allen 21 verbliebenen Spielern in Leipzig das Abschlusstraining für das letzte Gruppenspiel in der Nations League in England absolviert. Nach dem enttäuschenden 0:1 gegen Ungarn versammelte der Bundestrainer seine Profis nochmals in der Leipziger Red-Bull-Arena vor dem Abflug nach London. Für den späten Nachmittag war die Reise nach England geplant, wo am Abend noch eine Pressekonferenz stattfand.

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Derweil bereiten sich die am Freitag siegreichen Ungarn längst daheim auf das Gruppen-Endspiel am heutigen Montag vor – dieses Match des Tabellenersten gegen Italien (2.) wird ab 20.45 Uhr live bei DAZN übertragen. Beide Nationen sind nicht für die WM qualifiziert.

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Mit einem Riesensatz sprang Dominik Szoboszlai am Freitag nach dem Schlusspfiff von hinten auf Nationaltrainer Marco Rossi und erdrückte ihn förmlich aus purer Freude. Zauberfuß Szoboszlai setzte in Leipzig da fort, wo er mit seinem Traumtor gegen Dortmund aufgehört hatte. Der 21-Jährige brachte in der 17. Minute seinen Eckball auf den ehemaligen Bundesliga-Profi Adam Szalai, der mit der Hacke gekonnt ins lange Eck traf. Verdutzt reagierte nach dem Auswärtssieg in seiner Heimspielstätte auch Ungarns Abwehrchef Willi Orban. „Ich bin schon ein bisschen überrascht, muss ich ehrlicherweise sagen. Wir haben jetzt zweimal gegen Deutschland gespielt, haben es zweimal gut gemacht“, sagte der RB-Profi und fügte an: „Ich glaube, mittlerweile unterschätzt uns keiner mehr. Deutschland wusste, was auf sie zukommt, dennoch hatten sie ganz, ganz wenige Lösungen parat.“

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„Das ist schon überragend“

Orban organisierte seine Abwehr sehr diszipliniert, rückte immer wieder auf eine Linie vor und ließ seinen RB-Kollegen Timo Werner und Co. ins Abseits laufen. Dem behäbigen deutschen Kombinationsspiel begegneten die Ungarn mit lauf- und zweikampfstarkem Einsatz. „Wahnsinn, wie die Jungs sich reinhauen in jeden Zweikampf. Das ist schon überragend“, lobte Orban.

Wenn doch die Qualität der Deutschen zum Tragen kam, war Peter Gulacsi zur Stelle. Der Auftritt der RB-Achse war auch für Marco Rose ein Fingerzeig, wie und wer den Pokalsieger aus der Punktekrise führen kann. Den richtigen Riecher hatte der Tedesco-Nachfolger selbst. Denn sein einstiger Musterschüler aus Salzburg stand in den ersten drei Spielen unter seiner Leitung stets über 90 Minuten auf dem Feld. Dabei war die RB-Reise von Szoboszlai mit viel Geduld verbunden. Nach langwierigen Adduktorenprobleme hatte der Ungar eine Zwangspause von 224 Tagen, kam so nach seinem Wechsel von Salzburg nach Leipzig im Winter 2021 nicht zum Zug. Nun ist er offenbar endlich angekommen.

Von dpa

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