Fußball-Regionalliga

Vor Duell mit Lichtenberg: Laufgruppe der BSG Chemie als Mutmacher für die Kicker

Tore von Manassé Eshele sind am Sonntag herzlich willkommen bei der BSG Chemie.

Tore von Manassé Eshele sind am Sonntag herzlich willkommen bei der BSG Chemie.

Leipzig. War der 2:1-Heimspielsieg des SV Lichtenberg 47 gegen Halberstadt noch erwartbar, sorgte das klare 0:5 bei Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt in der Liga für Erstaunen. Wie übrigens auch das darauffolgende 0:0 gegen Aufstiegsaspirant Energie Cottbus im heimischen „Zoschke“, dem Heimstadion der Berliner. Da zeigte sich die Elf von Neu-Trainer Murat Tik wieder ganz auf der Höhe und vom Schock erholt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Bei Lichtenberg klemmt’s vorn

Die Hauptstädter stiegen vor vier Jahren zeitgleich mit der BSG Chemie in die Regionalliga auf und haben sich seither ähnlich wie die Leutzscher etabliert. Auf den Rängen 11, 12 und 13 (Chemie 12, 3, 9) kamen die "47er" in den vergangenen drei Jahren ein. Dabei sind die Lichtenberger für jede Überraschung gut. Gegen die Chemiker verzeichnen die Gäste sogar eine positive Bilanz: In der letzten Saison gewannen sie zweimal gegen die BSG (1:0 in Leutzsch, 2:1 in Berlin), davor gab es ein Unentschieden und einen Leipziger Sieg. Da ist also noch etwas aufzuholen aus Sicht der Grün-Weißen, leicht wird es indes nicht.

Lesen Sie auch

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der letztjährige Rekordschütze Tarik Gözüsirin (10 Treffer) ist zwar nach Lübeck abgewandert, auch Philip Einsiedel (5 Tore) steht nicht mehr im Kader, dafür stürmt der torgefährliche Marius Ihbe (letzte Saison 6 Tore) an der Seite von Efraim Koku Gakpeto, der vor der Saison vom SC Staaken zu den Lichtenbergern stieß und bislang zwei Treffer erzielte. Doch zurück zu Chemie: 4000 Zuschauer werden am Sonntag (Anpfiff 13 Uhr) im Alfred-Kunze-Sportpark erwartet. Nach der fulminanten zweiten Hälfte in Luckenwalde und dem letztlich verdienten 2:2 schauen die Männer um Kapitän Benjamin Bellot selbstbewusst nach vorn. Es überwiegt der Tenor „Wir wissen, was wir können“, aber es ist auch allen bewusst, dass die Abwehrleistung besser werden muss. „Das war zuletzt nicht chemie-like“, meinte Abwehrspieler Florian Brügmann selbstkritisch, der vor den Lichtenbergern warnt: „Das ist kein leichter Gegner, siehe das Resultat vom letzten Wochenende“.

Bei der BSG klemmt’s hinten

Doch entscheidend sei die eigene Stärke. Wenn die Abwehr die Fehler von zuletzt abstellt und das Defensivverhalten insgesamt bissiger und konzentrierter wird, wäre schon mal viel gewonnen. Nach vorn geht im Moment bei den Leutzschern immer was, fünf Tore in drei Spielen sind keine schlechte Ausbeute. Zumal zwei Spitzenmannschaften unter den Gegnern waren. Im Spiel nach vorn hat Chemie Qualität wie lange nicht – allein die vier Stürmer Florian Kirstein, Denis Jäpel, Janik Mäder und Manassé Eshele sind immer gefährlich, dazu der flinke Timo Mauer, die spielintelligenten Alex Bury und Denis Mast und von hinten heraus die spielstarken Lucas Surek und Florian Brügmann – das kann sich sehen lassen und wird sich über die Saison sicher auch auszahlen.

Sonst noch: Die BSG Chemie freut sich über den ersten Derbysieg der Saison. Die Laufgruppe des Vereins belegte beim diesjährigen 100-Km-Staffellauf des LC Auensee einen starken zweiten Platz und ließ unter anderem die Läufer des 1. FC Lok hinter sich. Ein Mutmacher für die Fußballer sollte das schon sein…

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen