Fußball – Regionalliga

Vor Duell mit Meuselwitz: Lok Leipzig muss „im Kopf reifer werden“

Der Einsatz von Farid Abderrahmane gegen Meuselwitz entscheidet sich kurzfristig.

Der Einsatz von Farid Abderrahmane gegen Meuselwitz entscheidet sich kurzfristig.

Leipzig. Mit dem Rückenwind seiner Vertragsverlängerung will Lok-Leipzig-Trainer Almedin Civa ins Fußball-Regionalliga-Heimspiel gegen den ZFC Meuselwitz gehen. Vor dem Anpfiff am Samstag (13 Uhr) im Bruno-Plache-Stadion musste der Coach aber auch die 2:4-Pleite vor Wochenfrist in Berlin-Lichtenberg aus den Köpfen seiner Spieler bekommen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Niederlagen sind nie schön, alle waren enttäuscht. Aber in Lichtenberg haben wir verdient verloren, denn wir haben denen voll in die Karten gespielt. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, dann nicht mehr genug gemacht - dafür jedoch katastrophale Fehlpässe“, sagte der Coach vor dem Auftritt gegen die Ostthüringer.

Lok-Tugenden „Laufen, Kämpfen, Spielen“ gefragt

Gegen den ZFC will er wieder die Lok-Tugenden sehen: „Wir können eigentlich alles: laufen, kämpfen, spielen. Aber wir müssen an 100 Prozent Leistung rankommen. Vor allem im Kopf, da müssen wir reifer werden und uns umstellen können.“ Ob Farid Abderrahmane und David Urban am Samstag wieder fit für die Startelf sind, entscheidet sich kurzfristig.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Civa spricht von einem Prozess. „Wir bauen unsere Mannschaft für die nächsten Jahre auf, das ist unser Weg. Dann bist du oben und die Luft wird dünner. Dann kommen Gedanken, wie: Hoppla, es sind ja nur zwei Punkte nach ganz oben. Das sind mentale Dinge. Wir müssen einfach auf uns schauen und nicht den dritten Schritt vor dem ersten machen.“

Lesen Sie auch

Positiv: In der Heimtabelle liegt Lok mit nur zwei Gegentreffern auf dem zweiten Platz, im Plache-Stadion ist die Elf noch ungeschlagen. Das Problem gegen Meuselwitz ist laut Civa: "Wir kennen die seit Jahren, die haben nie wirklich Druck, aber sie haben Qualität. Gegen Jena haben sie verdient gewonnen. Ich habe großen Respekt vor jedem Gegner – aber wir müssen den ZFC zu Hause schlagen."

Lok-Heimspiel auch im Sachsenpokal

Lok hat an den nächsten Samstagen zwei Heimspiele vor der Brust, denn für das Sachsenpokal-Achtelfinalmatch gegen den Sachsenligisten SG Handwerk Rabenstein (19. November, 14 Uhr) wurde das Heimrecht getauscht. Der Grund: Der 1200 Zuschauer fassende Sportpark der Chemnitzer entspricht nicht den Sicherheitsanforderungen. Der Eintritt ins Plache-Stadion kostet fürs Pokalspiel einheitlich 5 Euro, Dauerkarten haben keine Gültigkeit.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von Georg Meyer / Frank Schober

Mehr aus Sport in Sachsen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken