Eishockey

Vor Freiburg und Bayreuth: Personalnot bei Eispiraten Crimmitschau

Aktuell hinken die Eispiraten ihren eigenen Anforderungen weit hinterher.

Aktuell hinken die Eispiraten ihren eigenen Anforderungen weit hinterher.

Crimmitschau. Für die personell gebeutelten Eispiraten Crimmitschau steht das nächste Punktspielwochenende in der DEL2 an. Am morgigen Freitag treffen die Schützlinge von Cheftrainer Marian Bazany um 19.30 Uhr auf die Wölfe Freiburg. Am Sonntag empfangen die Westsachsen dann 17 Uhr die Bayreuth Tigers im Sahnpark.

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Nach den beiden Derbyniederlagen gegen Dresden und Weißwasser stand für die Eispiraten Crimmitschau eine harte Woche an. Nach sechs sieglosen Spielen in Serie und mit einem riesigen Lazarett stehen die Westsachsen aktuell nur auf dem 12. Tabellenplatz und hinken ihren eigenen Anforderungen weit hinterher. „Es wird nicht leichter. Es kommen harte Zeiten auf uns zu. Deshalb müssen wir hier alle zusammenhalten“, gibt Marian Bazany zu verstehen. „Wir hatten am Mittwoch ein sehr gutes und langes Meeting und haben über viele Dinge gesprochen. Wir kommen hier nur zusammen aus dieser Situation. Die Spieler müssen noch mehr machen und noch mehr Verantwortung für das Team übernehmen. Sie müssen sich außerdem bewusst sein, was hier auf uns zukommt. Wir müssen die Herausforderung annehmen“.

Eispiraten weiter mit Personalsorgen

Die Personallage bei den Eispiraten bleibt weiter angespannt. Mit Nick Walters, Tamás Kánya, Scott Feser, Henri Kanninen, dem Leipziger Abwehrmann Walther Klaus und Valentino Weißgerber stehen weiterhin zahlreiche Spieler nicht im Aufgebot der Westsachsen. Letzterer stand heute, nach seiner schweren Schulterverletzung aus der Vorbereitung, allerdings erstmals wieder auf dem Eis. Ein dickes Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Ole Olleff. Der Abwehrrecke konnte zwar große Teile des Mannschaftstrainings in dieser Woche absolvieren, eine endgültige Entscheidung zu seinem Einsatz fällt aber erst morgen früh.

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Gastspiel im Breisgau

Nach sechs Niederlagen in Folge treffen die Eispiraten Crimmitschau am morgigen Freitagabend auf die Wölfe Freiburg. Die Breisgauer stehen mit 26 Zählern aus ihren bisher 18 Spielen aktuell auf dem zehnten Platz und haben somit vier Zähler Vorsprung vor den Crimmitschauern, die allerdings auch zwei Partien mehr bestritten haben. Doch auch die Freiburger durchleben aktuell eine schwierige Phase, so sprang aus den letzten vier Begegnungen lediglich ein Overtimesieg über die Bayreuth Tigers heraus. Das erste Duell der beiden Teams konnten die Eispiraten in André Schietzolds Rekordspiel mit 4:3 für sich entscheiden.

Dennoch verfügt das Team von Cheftrainer Robert Hoffmann über reichlich Qualität. So steht mit Tor Immo der zweitbeste Torschütze der laufenden DEL2-Saison in Diensten der Wölfe. Der Schwede erzielte bislang 14 Tore selbst und bereitete 13 weitere vor. Seine beiden Stürmerkollegen Martin Réway und Shawn O’Donnell konnten beide zwar bislang nur einmal treffe, entpuppten sich aber als durchaus uneigennützige Spieler und kommen zusammen auf 27 Assists. Stammtorhüter der Freiburger ist der ehemalige Eispirat Patrik Cerveny.

Heimspiel gegen Schlusslicht Bayreuth

Am späten Sonntagnachmittag kommt mit den Bayreuth Tigers schließlich das Kellerkind der DEL2 in den altehrwürdigen Sahnpark. Die Franken konnten bislang lediglich magere zehn Punkte aus ihren 20 Spielen einfahren und 41 Tore erzielen. Dagegen stellt die Mannschaft von Trainer Marc Vorderbrüggen, der vor wenigen Wochen das Amt von Robin Farkas übernahm, mit 79 Treffern auch die zweitschlechteste Defensive der Liga. Und auch wenn das vorletzte Spiel gegen die Krefeld Pinguine mit 4:3 in der Overtime siegreich gestaltet wurde, zeichnet sich bislang kein wirklicher Aufwärtstrend ab. Verwunderlich ist dies allemal, wurden die Tigers noch vor Saisonbeginn als klarer Playoff-Anwärter angesehen. Wie auch nicht, gingen die Bayreuther im Sommer ordentlich auf Shoppingtour und holten große Namen wie Travis Ewanyk, Olafr Schmidt, Mike Mieszkowski oder Sami Blomqvist an den Roten Main. Die Qualität ist also nach wie vor vorhanden. So müssen die Crimmitschauer alles in die Waagschale werfen, um die Franken zu bezwingen und im heimischen Sahnpark endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern.

Tickets für Heimderby sichern

Tickets für das Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Zutrittsbeschränkungen gibt es aktuell keine. Das Spiel gegen die Franken wird live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.

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Von Aaron Frieß

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