Fußball-Regionalliga

Vor Spiel in Halberstadt: Lok Leipzig löst Vertrag mit Stürmer-Talent auf

Antonio Verinac – hier in Aktion im Regionalliga-Spiel gegen Tennis Borussia Berlin – gehört nicht mehr zum Lok-Aufgebot.

Antonio Verinac – hier in Aktion im Regionalliga-Spiel gegen Tennis Borussia Berlin – gehört nicht mehr zum Lok-Aufgebot.

Leipzig. Das Pokalderby Chemie gegen Lok am 25. September wirft in Leipzig seine Schatten voraus. Doch erst die Arbeit, dann das "Vergnügen" – an diesem Sonntag bricht der 1. FC Lok zunächst zum Wandertag in den Nordharz auf. Beim Tabellen-Vorletzten Halberstadt rechnen sich die Probstheidaer gute Chancen aus, wieder in die Erfolgsspur der Fußball-Regionalliga zu gelangen.

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Der Liga-Alltag hat Lok nach fünf Partien eingeholt. Nach zwei sieglosen Spielen soll endlich wieder dreifach gepunktet werden. Das 0:0 gegen den BFC wirkt mental noch nach, gegen den Meister der Vorsaison wurde in Überzahl eine große Chance liegen gelassen. So sah es auch Trainer Almedin Civa, der im Kicker-Interview sagte: „Wir haben zwei Punkte verschenkt. Moralisch ist der BFC der klare Sieger. Mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, war ich zufrieden, aber das Ergebnis ärgert mich natürlich.“ Die Spieler gelobten Wiedergutmachung, neben spielerischer und kämpferischer Qualität soll endlich wieder das Ergebnis stimmen.

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Freilich wird es gegen die von Manuel Rost trainierten Halberstädter – er vertritt den erkrankten Andreas Petersen – kein Selbstläufer. Civa betonte die Qualität der Liga auch in der Breite: „Ich sage immer, wir sind gut genug, um jede Mannschaft in dieser Liga schlagen zu können. Aber wenn wir nicht unsere Leistung abrufen, können wir auch gegen jeden verlieren.“ Die Halberstädter befinden sich im personellen Umbruch. Nachdem der Abstieg zuletzt knapp vermieden wurde, wird ein dem Lok-Konzept nicht unähnlicher Ansatz gewählt. Im Kader tummeln sich junge und entwicklungsfähige Talente, die von einigen Veteranen angeleitet werden. Bislang muss man noch auf die reiche Ernte warten, die Truppe verlor vier der ersten fünf Spiele.

„Es ist sehr schade“

Lok Leipzig kann optimistisch auf die Reise ins Harzer Vorland gehen. Eine Offensiv-Waffe wird nicht mehr dabei sein. Der Vertrag mit Sturmtalent Antonio Verinac (17) musste aufgelöst werden. Der Verein gab als Begründung schulische und organisatorische Probleme des vielversprechenden Knaben an: „Leider führen bestehende Probleme mit der Schulpflicht in Hamburg des noch minderjährigen Antonio Verinac dazu, dass der Spieler ab sofort nicht weiter am Trainings- und Wettkampfbetrieb beim 1. FC Lok teilnehmen kann. Der Vertrag mit Antonio wurde daher im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst.“

Almedin Civa, der den Buben als Backup für Djamal Ziane nach Probstheida gelotst hatte, schob nach: „Da das Abitur hier in Leipzig mit unseren Trainingszeiten zeitlich nicht gepasst hätte, ist dieser Schritt zurück in den Norden logisch und nachvollziehbar. Es ist sehr schade, da Antonio zwar noch Zeit braucht, aber auf dem richtigen Weg war. Schule und Familie sind aber wichtiger und deshalb wünsche ich noch viel Erfolg in der Schule und im weiteren Verlauf seiner Fußballkarriere.“

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