Motorsport

Vorfreude auf die Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Sachsenring

Der Motorrad Grand Prix Deutschland steht in den Startlöchern. Von links: Marcel Schrötter, Tatsuki Suzuki, Johann Zarco, Jeremy Alcoba, Sergio Garcia. Vorn Danny Hinkelmann.

Der Motorrad Grand Prix Deutschland steht in den Startlöchern. Von links: Marcel Schrötter, Tatsuki Suzuki, Johann Zarco, Jeremy Alcoba, Sergio Garcia. Vorn Danny Hinkelmann.

Hohenstein-Ernstthal. Der Motorrad Grand Prix Deutschland steht in den Startlöchern. Bereits am Donnerstag erwartete einige WM-Fahrer ein „Rennen vor dem Rennen“. Auf elektrischen Pitbikes aus dem ADAC Motobike E Cup trugen die Stars der MotoGP in der Motorsportarena Mülsen - 20 Kilometer vom Sachsenring entfernt - ihre ersten Kämpfe auf der Strecke aus.

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Mit am Start allerhand Podiumskandidaten, wie der Franzose Johann Zarco von Prima Pramac Racing, der WM-Führende in der Moto3 Sergio Garcia (Aspar Team), der jüngste Moto3-Pilot David Muñoz (Boé Motorsports), Leopard Racing Fahrer Tatsuki Suzuki, sowie Lokalmatador Marcel Schrötter und sein Teamkollege Jeremy Alcoba von Liqui Moly Intact GP.

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„Bei solchen Sachen, wo ein wenig Action dabei ist, bin ich natürlich sehr gern dabei,“ erklärte Schrötter, bevor er am Sonntag erstmals seit 2019 wieder vor seinen deutschen Fans auf dem Sachsenring an den Start gehen darf.

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Irgendwann einmal wie Marcel Schrötter vor heimischer Kulisse an den Start zu gehen und vielleicht um den ersten Sieg auf Weltmeisterschaftsniveau kämpfen zu können, davon träumt auch Danny Hinkelmann. Der junge Nachwuchspilot aus Königsfeld ist im ADAC Mini Bike Cup ganz vorn mit dabei und weiß trotz seines jungen Alters, wie es ist, wenn man seinem ersten Sieg entgegenfiebert. In Faßberg fuhr der Schüler gleich mehrfach auf das Podest und feierte dort seinen ersten Sieg in der Honda-Mini-Bike-Klasse.

Bei der Auftaktveranstaltung in Mülsen durfte er nun einmal ganz nah an seinen Idolen dran sein und nachhaken, was es denn braucht, um im Rennsport erfolgreich zu sein. „Es ist wichtig, konzentriert zu bleiben und nicht den Fokus zu verlieren, was man möchte. Auch dass man versteht, warum man einen Fehler gemacht hat, wenn ein Fehler passiert ist,“ erhält Hinkelmann als ersten Tipp vom einstigen Moto2-Champion Johann Zarco, am Rande der Veranstaltung.

„Wichtig ist, dass man dran bleibt und Spaß am Fahren hat“

Zarco selbst betreibt mit der „Ecole PW50“ ein Projekt für Kinder im Motorradrennsport. Auch Marcel Schrötter liegt der deutsche Nachwuchs sehr am Herzen, weswegen er sich nach dem E-Bike-Rennen gern etwas Zeit nahm, um auf die Fragen des elfjährigen Motorsportfans zu antworten.

„Wohnst du derzeit eigentlich noch in Spanien und ist es wichtig dort zu leben, um es im Rennsport weit zu schaffen“, möchte Danny Hinkelmann von ihm wissen. „Ich habe mal eine Zeit lang zum großen Teil in Spanien gelebt, aber jetzt ist mein Hauptwohnsitz in Deutschland. Aber ich versuche schon oft in Spanien zu sein, um die Trainingsmöglichkeiten dort zu nutzen, denn das hat man in Deutschland einfach nicht,“ erklärt Marcel Schrötter.

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„Es ist sicher kein Muss, nach Spanien zu ziehen. Auch andere Fahrer wie Stefan Bradl und Sandro Cortese sind weit gekommen, ohne dass sie dort gelebt haben. Aber fahrerisch bringt es einen schon weiter. Neben den besseren Trainingsmöglichkeiten sieht man auch seine Konkurrenten, die viel unterwegs sind und auf sehr hohem Niveau fahren und weiß, wo man selbst anpacken muss und wo man sich etwas abschauen kann. Das Niveau ist dort einfach höher als bei uns,“ erklärt der Moto2-Pilot.

„Wichtig ist, dass man immer dran bleibt und man Spaß am Fahren hat. Natürlich wird es immer schwieriger, je weiter man kommt und die Luft wird auch dünn da oben. Viele Leute wollen etwas von Dir, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Das ist nicht einfach, aber wenn man nicht vergisst, warum man einmal angefangen hat und gern fährt, dann kommt das andere nach und nach.“ Ein guter Ratschlag, den Hinkelmann bei seinem nächsten Rennen im ADAC Mini Bike Cup Anfang Juli in Mülsen beherzigen möchte.

Von Doreen Müller-Uhlig

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