Fußball-Regionalliga

Vorzeitige Winterpause: Spiele von Lok Leipzig, BSG Chemie und Meuselwitz abgesagt

Lok Leipzigs Bruno-Plache-Stadion: Hier wird auch am Wochenende kein Ball rollen.

Lok Leipzigs Bruno-Plache-Stadion: Hier wird auch am Wochenende kein Ball rollen.

Leipzig. Der größte Teil der Clubs in der Regionalliga Nordost beginnt seine Winterpause – wenn auch unfreiwillig – einige Tage früher. Denn bis auf zwei Partien sagte der für die Liga zuständige Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) am Mittwoch alle für das kommenden Wochenende geplanten Spiele ab. Davon betroffen sind auch der 1. FC Lok Leipzig (gegen Babelsberg), die BSG Chemie (in Cottbus) sowie der ZFC Meuselwitz (in Greifswald). Nachholtermine wurden zunächst keine festgesetzt. Regulär soll der Ball ab dem 27. Januar wieder rollen. Dann stünde der 18. Spieltag auf dem Plan.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Cottbus knipst die Rasenheizung nicht an

"Viel Schnee, vereiste Fußwege und rutschige Treppenstufen machen eine Austragung unter diesen Bedingungen leider nicht möglich", hieß es am Mittwoch seitens des 1. FC Lok zur Begründung. Diese Umstände hatten auch bereits die für diesen Tag geplante Nachholpartie gegen den Chemnitzer FC verhindert. Die Probstheidaer, die immerhin am vergangenen Wochenende noch zum Zug kamen (0:2 bei Carl Zeiss Jena), schieben nun erst einmal zwei Spiele vor sich her.

Bei der BSG Chemie sieht es noch ein wenig schlechter aus. Bei den Grün-Weißen stehen drei Begegnungen aus. Bei Sonntags-Gastgeber Cottbus war schon länger klar, dass man die Rasenheizung im „Stadion der Freundschaft“ nicht anwerfen würde. Zu teuer – und in Liga vier nicht vorgeschrieben. Somit hatte der Verband keine Handhabe, den Verein zum Anknipsen des teuren Energiefressers zu zwingen. Unter der Woche hatte sich das Procedere bereits angekündigt und sorgte in Cottbus für gehörige Spannungen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Am Mittwochmorgen hatte der FC Energie eine Platzbegehung vorgenommen und eine zehn Zentimeter hohe Schneedecke inclusive darunter angefrorenen Bodens vorgefunden. Die Wetterprognosen für die kommenden Tage sagen durchgängig Minustemperaturen voraus, weshalb die Durchführung der Partie als nicht möglich angesehen wurde.

Lok Leipzig trainiert noch bis Freitag – drinnen

„Das machen jetzt viele Vereine durch“, sagte Chemie-Trainer Miro Jagatic. „Es ist schade, dass das Spiel ausfällt, aber die Vernunft gebietet das jetzt.“ Seine Spieler schickt der Trainer indes nicht vorzeitig in den Urlaub, es wird weiter trainiert. „Alles bleibt wie geplant, der Urlaub wird dann wie besprochen angetreten. Im neuen Jahr geht es dann ja auch sofort wieder los.“

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Auch beim Stadtrivalen in Probstheida wird noch gearbeitet – allerdings nicht auf dem echten Grün, sondern auf Kunstrasen in der Halle. Bis einschließlich Freitag bittet Coach Almedin Civa die Seinen um Kapitän Sascha Pfeffer noch zum gemeinsamen Üben, dann kehrt Weihnachtsruhe ein. Am 3. Januar soll es dann weitergehen. Bereits Pause haben dagegen sämtliche Nachwuchs- und Breitensportmannschaften des 1. FC Lok. Für sie findet bis auf Weiteres kein Training unter freiem Himmel statt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Für die Fans der BSG Chemie hat der Ausfall indes einen winzigen Vorteil. Sie werden ihren Helden in Grün-Weiß am Sonnabend zum Chemischen Weihnachtsmarkt näherkommen können als erhofft. Denn eine Ansteckung mit Viren im Trubel zieht für die Akteure dann nicht den sofortigen Ausfall für Training und Spiel nach sich. Wenigstens ein Hauch von Normalität also…

Von Jens Fuge / Antje Henselin-Rudolph

Mehr aus Sport in Sachsen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen