Fußball – Nordsachsenliga

Wacker Dahlen kontert Schildau sauber aus – Beilrode mit Kantersieg

Dahlens Marcus Gensel zieht im Testspiel gegen Mügeln/Ablaß ab. Beim 5:0-Heimsieg über Schildau erzielte er schon früh das erste Tor für sein Wacker-Team.

Dahlens Marcus Gensel zieht im Testspiel gegen Mügeln/Ablaß ab. Beim 5:0-Heimsieg über Schildau erzielte er schon früh das erste Tor für sein Wacker-Team.

Dahlen/Zschortau. Thomas Patommel, der Trainer vom FSV Wacker Dahlen, war nach dem Sonntag-Heimspiel gegen den TSV 1862 Schildau rundherum zufrieden. 203 Zuschauer sahen im Heidestadion gleich fünf Tore der Gastgeber, die mit 24 Punkten als Tabellenzweiter der ärgste Verfolger von Nordsachsenliga-Spitzenreiter Blau-Weiß Wermsdorf (28 Pkt.) sind. „Schildau hat sehr hoch gestanden und versucht, auf Abseits zu spielen“, berichtete Patommel nach dem 5:0 (3:0)-Erfolg seiner Mannschaft.

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Doch diese Taktik von TSV-Trainer Falko Simmank erwies sich am Sonntag als nicht besonders günstig. Der nach längerer Sperre wieder aufgestellte Marcus Gensel brachte Wacker schon in der elften Spielminute nach schöner Vorarbeit von Florian Göbel mit 1:0 in Führung. 20 Minuten später tauchte Luis Bönisch allein vor Schildau-Keeper Stephan Pfeiffer auf und traf zum 2:0. Wieder war die Gästeabwehr nicht richtig auf dem Pfosten.

„Das 3:0 von Bönisch kurz vor der Pause war dann ganz wichtig für uns“, befand Patommel. „Schildau hat zwar kämpferisch und spielerisch gut mitgehalten, aber wir haben auch in der zweiten Halbzeit weiter Druck gemacht.“ Als Toni Czerney in der 55. Minute von der Strafraumgrenze abzog, landete der Ball unhaltbar für Pfeiffer im Dreiangel des TSV-Tores.

83 Zuschauer in Dahlen

Nach dem 4:0 war die Partie für Wacker gelaufen. Tony Müller legte in der 72. Minute nach einer Standardsituation noch das 5:0 nach. Wieder konnte die Schildauer Abwehr diese Situation nicht entschärfen. „Nächsten Samstag sind wir in Bad Düben und wollen dort auch Punkte mitnehmen“, blickte der Wacker-Coach schon voraus auf das Spiel beim abstiegsbedrohten Tabellenzwölften.

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Während in Dahlen am Sonntag die mit Abstand meisten Zuschauer ins Stadion gekommen waren, fielen auf der Zschortauer Rudolf-Gehrhardt-Sportanlage vor 83 Fans die meisten Tore des Nordsachsenliga-Wochenendes. Die gastgebende SG schickte den FV Bad Düben mit einer 5:2 (2:1)-Klatsche nach Hause. Schon in der ersten Spielminute klingelte es das erste Mal im Kasten von FV-Keeper Dominik Barth, als Nick André Rollin das 1:0 für Zschortau erzielte.

„Nach den schlechten Leistungen der letzten Wochen haben einige gemerkt, dass wir eine Schippe drauflegen müssen“, erklärte Alexander Prior, der SG-Herrenverantwortliche, der in der 88. Minute eingewechselt wurde und noch zu einem Kurzeinsatz kam. „Außerdem haben wir unsere Abwehr etwas umgestellt.“ Dennoch gelang Konrad Voigt schon in der 15. Minute der 1:1-Ausgleich, bevor Nico Schönitz kurz vor der Halbzeitpause zum 2:1 für Zschortau traf (43.).

Belgern verliert unglücklich

Gleich nach dem Seitenwechsel konnte Njie Baboucar nochmals zum 2:2 ausgleichen (48.). Dann machten Marc Zschernitz (65.), erneut Rollin (82.) und Marco Bothur (89.) den Sack zu für die Hausherren. „Samstag fahren wir nach Wermsdorf. Das ist dann schon ein anderes Kaliber“, blickte Prior auf das Gastspiel beim Spitzenreiter voraus. „Aber unschlagbar sind die auch nicht.“ Das hatte erst am 29. Oktober der SV Süptitz beim 2:1-Auswärtserfolg über die Hubertusburger bewiesen.

Ein weiteres 5:0 gab es beim Auswärtssieg des FSV Beilrode 09. Der musste beim abstiegsbedrohten SV Spröda antreten und lag schon zur Pause mit 4:0 vorn. Domenic-René Blüher (9./40.), Tobias Galistel (12.) und Johannes Milich (16.) hatten nach 45 Minuten für eine beruhigende Gästeführung gesorgt. Nach dem 5:0 durch Roger Weber (49.) war bei Spröda die Luft raus, während Beilrode nun mit 13 Punkten Rang acht belegt.

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Unglücklich verlief das Gastspiel des SV Roland Belgern beim SV Zwochau, der mit dem 2:1-Heimsieg den ersten Dreier der Saison einfuhr. André Biedermann hatte den Tabellendreizehnten schon in der vierten Minute mit 1:0 in Führung gebracht, die Robin Hempel zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgleichen konnte (1:1/49.). Dann kam vor 85 Zuschauern die Nachspielzeit. Erst stellte Schiedsrichter Oliver Groß den Rolandstädter Lucas Müller mit der Gelb-Roten Karte vom Platz (90.+1). Und dann traf Biedermann doch noch zum 2:1 für Zwochau (90.+2).

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