Tennis

Waldheimer Herren 60 feiern den Verbleib in der Regionalliga

Die Waldheimer Tennisherren 60 im August 2021 nach ihrem letzten Spiel in der Regionalliga Saison 2020/21 (von links): Milos Valek, Andreas Becher, Tilo Wutzler, Andreas Naumann, Ernst Schneider und Jiri Mares. Es fehlen Ramon Canosa-Sendra und Klaus Pöggeler.

Die Waldheimer Tennisherren 60 im August 2021 nach ihrem letzten Spiel in der Regionalliga Saison 2020/21 (von links): Milos Valek, Andreas Becher, Tilo Wutzler, Andreas Naumann, Ernst Schneider und Jiri Mares. Es fehlen Ramon Canosa-Sendra und Klaus Pöggeler.

Waldheim. Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge gegen die wohl stärkeren Teams der Liga war bei den Waldheimern eine kleine Verunsicherung in puncto Klassenerhalt vor den zwei Heimbegegnungen schon vorhanden. Deshalb traten die Zschopaustädter gegen den SV Obertraubling, der schon einen Sieg verbuchen konnte, hochkonzentriert und mit dem stärksten Aufgebot an.

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Dass am Ende ein klarer 9:0-Erfolg heraussprang, war so nicht zu erwarten. Das Positive an diesem hohen Sieg war, dass der TC Waldheim aufgrund des jetzt sehr guten Spielverhältnisses selbst bei einer Niederlage im letzten Match am Samstag gegen den TC Rot-Weiß Gersthofen vorzeitig den Klassenerhalt sichern konnte.

Bereits nach der ersten Runde deutete sich der Waldheimer Sieg an. Jiri Mares spielte beim TC an Nummer zwei. Er war immer noch durch eine Verletzung etwas gehandicapt. Mares musste im ersten Satz hart kämpfen, gewann diesen aber im Tie-Break. Danach war die Gegenwehr seines tschechischen Landsmannes gebrochen und am Ende stand es 7:6 und 6:0.

Cuan Neethling, der für Waldheim spielende Münchener mit deutscher und südafrikanischer Staatsbürgerschaft, fand nach Erkrankung zu alter Form zurück und gewann an Position vier klar in zwei Sätzen mit 6:1 und 6:1.

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Am schwersten kämpfen musste an diesem Tag Tilo Wutzler an Nummer sechs. Aber er schaffte in einem knappen Match immer wieder mit gelungenen Stopps die entscheidenden Punkte. Am Ende führte einer dieser Stopps auch zur Verletzung seines Gegners, sodass dieser beim Stand von 4:6 und 4:5 aufgeben musste.

Nach der 3:0-Führung im ersten Durchgang gestalteten sich die drei Matches der zweiten Runde noch deutlicher zugunsten der Waldheimer. Milos Valek gab an Position fünf nur ein Spiel ab und zermürbte seinen Gegner mit seinem fast fehlerfreien Spiel. Ramon Canosa-Sendra an Nummer drei hatte beim 6:1 und 6:3 auch wenig Mühe, streute bei deutlicher Überlegenheit im zweiten Satz aber immer mal einen Fehler ein.

Das Spitzeneinzel war von kurzen Ballwechseln geprägt. Sowohl Ernst Schneider als auch sein tschechischer Kontrahent gingen sofort auf den direkten Punkt, was zu einer Menge Fehlern, aber auch attraktiven direkten Punkten führten, von denen der Waldheimer Kapitän deutlich mehr machte. Mit dem 6:3 und 6:0 war damit schon der sechste Punkt sicher eingefahren.

In zwei Doppeln wehrten sich die Gäste aus der Nähe von Regensburg noch einmal richtig heftig, was jeweils zu Match-Tie-Breaks führte. Aber auch hier waren die Zschopaustädter an diesem Tag nervenstark und gewannen beide Paarungen. Das dritte Doppel ging wegen einer Verletzung bei den Gegnern kampflos an Waldheim.

Von Konrad Schneider

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