Fußball – Nordsachsenliga

Nur wenige Kunstrasenplätze: Regen gefährdet Spiele in der Nordsachsenliga

Der Wermsdorfer Torjäger Pascal Ziegler (links) hat hier beim 4:2-Sieg in Naundorf gerade den Ausgleich zum 1:1 erzielt. Tim Kuhl (15) gratuliert.

Der Wermsdorfer Torjäger Pascal Ziegler (links) hat hier beim 4:2-Sieg in Naundorf gerade den Ausgleich zum 1:1 erzielt. Tim Kuhl (15) gratuliert.

Oschatz/Dahlen. Mit einigen Sorgen sehen die Trainer in der Fußball-Nordsachsenliga auf die Punktspiele am Samstag und Sonntag. „Bei uns darf es nicht mehr regnen“, sagte Thomas Patommel, der Trainer des Tabellenzweiten FSV Wacker Dahlen, vor dem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel im Heidestadion. Zu Gast ist am Sonntag ab 14 Uhr Spitzenreiter FSV Blau-Weiß Wermsdorf, der die Tabelle mit 31 Punkten vor Dahlen (27) anführt.

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Bereits am Samstag wird in Dahlen die Platzkommission erwartet. Das Problem im Heidestadion sind unter anderem die hohen Bäume ringsherum. Die verhindern, dass die derzeit sehr tief stehende Sonne den Platz abtrocknen kann. Personell sieht es bei der Wacker-Elf nicht so schlecht aus. „Ich habe zwar noch zwei verletzte Spieler, aber ansonsten einen guten Kader zusammen.“

Erfolgreiche Teambesprechung vor dem 3:1-Sieg im Auswärtsspiel auf dem Oschatzer Kunstrasenplatz. Trainer Thomas Patommel (4.v.re.) hat hier bei bestem Oktoberwetter seine Spieler noch einmal zusammengerufen.

Erfolgreiche Teambesprechung vor dem 3:1-Sieg im Auswärtsspiel auf dem Oschatzer Kunstrasenplatz. Trainer Thomas Patommel (4.v.re.) hat hier bei bestem Oktoberwetter seine Spieler noch einmal zusammengerufen.

Auch der junge Luis Bönisch – mit acht Treffern aktuell der erfolgreichste Dahlener Torschütze – wird Coach Patommel am Sonntag zur Verfügung stehen. Bei den Gästen steht mit Pascal Ziegler der aktuell beste Stürmer der Nordsachsenliga im Team. Er hat allein zwölf der 42 Punktspieltore der Hubertusburger erzielt.

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Ob am Sonntag viele Tore fallen werden im Heidestadion, das ist fraglich. Denn beide Mannschaften haben eine sehr gute Abwehr. Wermsdorf hat bisher in zwölf Spielen nur neun Gegentore kassiert. Die Dahlener Bilanz ist nach neun Partien mit acht Gegentreffern ähnlich gut. Das letzte Heimspiel der Wacker-Elf gegen die Blau-Weißen endete am 17. Oktober 2021 mit einem 2:2-Unentschieden.

Nicht nur Rasenprobleme, sondern auch Personalsorgen plagen derzeit Markus Kessel, den Trainer des Tabellendritten SV Süptitz (23 Pkt.). „Wir laufen wirklich auf dem Zahnfleisch und haben am Samstag gerade einmal zwölf Mann zur Verfügung“, erklärte der Coach vor der Partie gegen das Schlusslicht vom TSV Rackwitz. Gleich vier seiner Spieler fallen beruflich bedingt oder durch Krankheit kurzfristig aus.

Drei Punkte nach Spielabbruch gutgeschrieben

Immerhin hofft Kessel, dass die Partie stattfinden kann: „Jetzt sieht der Platz in unserer Sportarena erstmal ganz gut aus.“ Das war vor einer Woche beim ausgefallenen Nachhol-Spitzenspiel gegen Dahlen allerdings anders. Denn ausgerechnet im Strafraum an der Zufahrtsstraße zum Stadion ist seit längerem die Drainage nicht mehr in Ordnung. Fällt zu viel Regen, steht der dann unter Wasser und nichts geht mehr.

Eine Mannschaft, die sich keine Platzsorgen machen muss, ist am Samstag der FSV Oschatz. Der Tabellenzehnte absolviert seine Punktspiele auf einem schönen Kunstrasenplatz und erwartet um 14 Uhr den Tabellenvorletzten SV Zwochau. An das letzte Heimspiel vor zwei Wochen gegen Beilrode erinnern sich die Oschatzer allerdings nur sehr ungern.

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Das Team von Trainer Steffen Wiesner verlor mit 0:5 und der Coach war danach pappesatt. „Ich bin sehr enttäuscht von meiner Mannschaft, die sich einfach aufgegeben hat“, sagte Wiesner damals. Denn zwischen der 69. und 76. Minute kassierte sein Team gleich vier Gegentore. Das sollte gegen Zwochau auf jeden Fall nicht passieren.

Ebenfalls am Samstag ab 14 Uhr spielt Spröda gegen Bad Düben. Den Gästen hat das Sportgericht des Nordsächsischen Fußballverbandes nun auch die drei Punkte vom Spielabbruch gegen Zwochau Mitte Oktober gutgeschrieben. Bad Düben führte damals mit 4:0 und ist nun in der Tabelle mit acht Zählern an Spröda vorbei auf Platz elf vorgerückt. Ansonsten erwartet Beilrode die Schildauer zum Derby, Zschortau spielt gegen den Tabellenvierten Mügeln/Ablaß und Naundorf hat Heimrecht gegen Belgern. Auch diese drei Partien finden am Samstag ab 14 Uhr statt.

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