Fußball-Nordsachsenliga

Wermsdorf macht halbes Dutzend voll – Zschortau floppt

Der Wermsdorfer Tim Kuhl (rechts) konnte sich in Zwochau mit dem Treffer zum 5:0 auch in die Liste der erfolgreichen Torschützen eintragen.

Der Wermsdorfer Tim Kuhl (rechts) konnte sich in Zwochau mit dem Treffer zum 5:0 auch in die Liste der erfolgreichen Torschützen eintragen.

Rackwitz. Die Fußball-Nordsachsenliga bleibt auch nach etwas mehr als einem Viertel der 26 Punktspiele eine kleine Wundertüte. Während sich Spitzenreiter FSV Blau-Weiß Wermsdorf am Sonntag erwartungsgemäß mit 6:1 (3:0) beim Tabellenvorletzten SV Zwochau durchsetzen konnte und mit 25 Punkten souverän von ganz oben grüßt, kassierten die ambitionierten Kicker der SG Zschortau ausgerechnet gegen den FSV Beilrode 09 eine 0:2 (0:1)-Heimniederlage. Denn schon am 3. September musste die SG im Kreispokal in Beilrode mit 0:3 die Segel streichen.

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„Es gab leider wieder einige Schiedsrichterentscheidungen, die wir nicht nachvollziehen konnten“, erklärte der Zschortauer Alexander Prior. Die SG stand ab der 43. Minute nur noch mit zehn Spielern auf dem Platz, nachdem Abwehrspieler Michael John die Rote Karte gesehen hatte. „Es gab ein Laufduell mit einem Beilroder Stürmer. Beide haben sich verhakt und die Aktion wurde als Notbremse gewertet, obwohl sie in Richtung Eckfahne unterwegs waren.“

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Und schon kurz nach Spielbeginn wurde den Zschortauern nach einem Foul im Beilroder Strafraum der eigentlich fällige Elfmeter nicht gegeben. Stattdessen versenkte Rocky Wedehase nach einem Konter den Ball zur 1:0-Gästeführung im SG-Tor (20. Minute). Prior: „In der zweiten Halbzeit haben wir trotz Unterzahl das Spiel gemacht und durch einen weiteren Konter noch das 0:2 kassiert.“ Tim Angermann stellte in der 87. Minute den Endstand her.

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Wenig überraschend kam dagegen der 4:0 (1:0)-Heimerfolg des FSV Wacker Dahlen über die Gäste vom SV Spröda, die mit sechs Punkten weiter im unteren Tabellendrittel herumdümpeln. Einen Zähler mehr verzeichnet dagegen der Tabellenzehnte FSV Oschatz, der beim SV Roland Belgern zu einem 1:1-Unentschieden kam. Peter Gärtner schoss in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den wichtigen Treffer zum Ausgleich (45.+2), nachdem Lukas Schmidt die Rolandstädter schon in der ersten Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte.

Dahlen springt auf Platz zwei

Der Oschatzer Trainer Steffen Wiesner war nach dem Unentschieden nicht zufrieden. „Wir haben die ersten zehn Minuten total verpennt und sind erst später richtig ins Spiel gekommen“, befand der FSV-Coach. Der Ausgleich fiel dann per Elfmeter, den der gefoulte Gärtner selbst verwandelte. Zehn Minuten vor dem Abpfiff jubelten die Oschatzer schon, nachdem Johannes Runge den Ball zur vermeintlichen 2:1-Führung im Tor versenkt hatte. Wiesner: „Der Linienrichter hat das Tor gegeben und der Schiedsrichter hat eine Abseitsstellung angezeigt – für mich völlig unverständlich.“

Nun zum torreichsten Sonntagspiel der Nordsachsenliga, das beim SV Zwochau über die Bühne ging. Vor 66 Zuschauern katapultierte sich der Wermsdorfer Pascal Ziegler mit seinen Saisontoren zehn und elf in der 19. und 24. Minute auf Platz eins der Torjägerliste vor dem Süptitzer Tom Schwarzenberg (9 Treffer). Blau-Weiß-Freistoßspezialist Denny Beckedahl: „Ein überzeugender Sieg, der eigentlich zweistellig hätte ausfallen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen Gang heruntergeschaltet.“

Eingeläutet hatte das Torfestival Pascal Weidner mit dem 1:0 für die Blau-Weißen in der 17. Minute. Louis Hoffmann (48., 79.) und Tim Kuhl (62.) machen den Sack dann zu für die Gäste, während Gastgeber Zwochau in der 78. Minute durch André Biedermann noch zum Ehrentreffer kam.

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Die von Thomas Patommel trainierten Dahlener katapultierten sich am Sonntag mit dem 4:0-Heimsieg über Spröda mit 18 Punkten wieder auf Tabellenplatz zwei. Luis Bönisch hatte die Wacker-Elf schon in der 25. Minute mit 1:0 in Führung gebracht und Tobias Weber kurz nach dem Seitenwechsel das 2:0 nachgelegt (50.). Dann mussten die 111 Zuschauer noch über eine halbe Stunde warten, bis Florian Göbel (86.) und erneut Weber (89.) den Erfolg ganz unter Dach und Fach brachten.

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