Bundesliga

„Wir haben direkt Gas gegeben!“: Die Stimmen zu RB Leipzigs 6:1 beim FC Schalke 04

Leipziger Freude nach dem 6:1 durch Yussuf Poulsen. Der Stürmer erzielte gegen desaströse Schalker sein erstes Ligator.

Leipziger Freude nach dem 6:1 durch Yussuf Poulsen. Der Stürmer erzielte gegen desaströse Schalker sein erstes Ligator.

Gelsenkirchen. RB Leipzig ist in der Fußball-Bundesliga zumindest vorerst auf den zweiten Tabellenplatz geklettert und hat die Abstiegssorgen des FC Schalke 04 weiter verschärft. Die Sachsen setzten sich am Dienstagabend zum Auftakt des 17. Spieltags mit 6:1 (4:0) beim Tabellenletzten durch.

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André Silva (7./44. Minute), Benjamin Henrichs (15.), Nationalstürmer Timo Werner (45.+2), der nach seinem Syndesmosebandriss erstmals wieder in der Anfangsformation stand, trafen für die Mannschaft von Trainer Marco Rose schon vor der Pause. Dani Olmo (83.) und Yussuf Poulsen (89.) erhöhten kurz vor Ende. Aufsteiger Schalke kam durch Soichiro Kozuki nach einer Leistungssteigerung nur zum zwischenzeitlichen 1:4 (56.).

Das sagen Spieler und Trainer nach dem Abpfiff

Timo Werner (RB Leipzig): „Das Selbstvertrauen ist jetzt sehr groß. Nach dem guten Bayern-Spiel, wo wir einen Punkt geholt haben, wollten wir einfach nachlegen. Der Trainer hat uns vorher oft genug gewarnt, dass es hier ein schwieriges Spiel werden kann. Deshalb haben wir direkt Gas gegeben und wollte es so gut wie möglich machen. Es sah dann am Ende leicht aus, aber wir haben in der ersten Halbzeit den Grundstein für dieses Ergebnis gelegt. Die ersten zwei Tore waren extrem wichtig, um das Spiel unter Kontrolle zu bekommen. Ich freue mich, dass ich wieder spielen kann und getroffen habe. Es war gut, dass wir ein bisschen durchwechseln konnten in der zweiten Hälfte, dass wir nicht bis auf das letzte Korn gehen mussten - am Freitag steht schließlich schon das nächste Spiel an.“

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Benjamin Henrichs (RB Leipzig): „Ich fühle mich gut, hatte eine tolle Vorbereitung und wollte das auf dem Platz jetzt auch zeigen. Wir haben generell ein super Spiel gemacht, vor allem in der ersten Halbzeit. Darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen. Ich war tatsächlich sehr frei bei meinem Tor, Dani (Olmo) hat es auch toll rausgespielt. Wir haben das hier nicht auf die leichte Schulter genommen, der Trainer hat uns seit drei Tagen vor dem Spiel gewarnt. Schalke ackert, fightet, gibt Gas - da muss man aufpassen. Der Sieg in dieser Höhe war auch eine Ansage an den Rest der Liga.“

Ein Tor, drei Vorlagen: Dani Olmo bewies einmal mehr seine spielerische Klasse.

Ein Tor, drei Vorlagen: Dani Olmo bewies einmal mehr seine spielerische Klasse.

Dani Olmo (RB Leipzig): „Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Wir haben das als Team sehr seriös gespielt, haben von Anfang bis Ende konzentriert gespielt. Ich habe den Ball ziemlich weit draußen bekommen, hatte das Gefühl, dass der Keeper ein bisschen zu weit draußen steht. Also habe ich einfach versucht, den Ball ins lange, obere Eck zu chippen. Das hat gut geklappt, da bin ich sehr glücklich. Wenn wir unser Spiel so wie heute auf den Platz bekommen, ist es für jeden Gegner extrem schwer gegen uns zu spielen. Schalke hat noch versucht zu pressen, aber wir hatten die Kontrolle.“

Michael Frey (Schalke 04): „Die erste Halbzeit war zum Vergessen. Wir wussten, dass es gegen RB sehr schwer wird. Dass es dann zur Halbzeit 0:4 steht - man kann dazu nicht viel sagen. Wir müssen jetzt aus den Fehlern lernen und den Fokus auf Köln legen. Das war mein erstes Spiel von Anfang an, es war kein gutes. Wir müssen jetzt arbeiten, arbeiten, arbeiten und nicht so viel sprechen.“

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Marco Rose (Trainer RB Leipzig): „Das war eine hervorragende erste Halbzeit von meiner Mannschaft. Mit einer 4:0-Pausenführung war klar, dass Schalke ein paar Dinge an passt. Wir wollten eigentlich zu Null spielen. Hinten raus haben wir an die erste Halbzeit anknüpfen können. Für Schalke geht noch eine Menge, mit den Zuschauern im Rücken.“

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Thomas Reis (Trainer Schalke 04): „Es war eine absolut enttäuschende Leistung von uns. In der zweiten Halbzeit wollten wir zeigen, dass wir Herz haben. Wir wissen, dass wir es besser können. Ich kann mich nur beim Publikum entschuldigen.“

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