Motorsport

World Supersport 300: Lennox Lehmann in Barcelona ohne Glück

Lennox Lehmann mit der Nummer 28 mittendrin: Beim World Supersport 300 in Barcelona war für den Freudenberg Racing Piloten nur Platz 17 drin.

Lennox Lehmann mit der Nummer 28 mittendrin: Beim World Supersport 300 in Barcelona war für den Freudenberg Racing Piloten nur Platz 17 drin.

Dresden. Für Lennox Lehmann, dem Motorradsportler vom Freudenberg Racing Team aus dem sächsischen Bischofswerda, ging es am vergangenen Wochenende zum vorletzten Stopp der World Supersport 300 in Barcelona. Vor einem Jahr feierte der junge Dresdner auf dem Circuit de Catalunya sein Debüt in der Weltmeisterschaft und sammelte erstmals wichtige Erfahrungen auf internationaler Bühne. Auch in diesem Jahr sollte der WM-Lauf in Barcelona lehrreich für Lehmann werden.

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Das ganze Wochenende über herrschten wechselnde und kühle Bedingungen. Die Trainingsläufe am Freitag verliefen daher eher durchwachsen. Am Morgen erreichte der 16-Jährige mit 1:55.760 die beste Zeit des Wochenendes, Platz 15 in der Zeitentabelle. Mehr war nicht drin. Auch in der Superpole am Sonnabend wurden die Zeiten nochmal langsamer. Für den Sachsen wollte irgendwie nichts zusammengehen und somit sprang am Ende nur Startplatz 22 für Lehmann heraus.

„Ich konnte den Speed nicht umsetzen“

Das erste Rennen am Samstagnachmittag begann ebenfalls recht zäh. Der Freudenberg-Fahrer fiel zurück und musste sich gegen ständige Positionskämpfe zur Wehr setzen, auf Platz 12 kam Lehmann schließlich ins Ziel. Im zweiten Lauf fiel Lehmann anfangs erneut zurück, dieses Mal war es dem einzigen KTM-Piloten im Feld aber möglich, schnell den Anschluss an die Führungsgruppe zu finden. Doch der Führende Victor Steemann nahm Reißaus. Zwei Runden vor Schluss setzte Lehmann alles auf eine Karte und ging zum Angriff über. Innerhalb von nicht einmal zwei Kurven schaffte der einstige IDM Champion so den Sprung von Platz 15 auf zwei.

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Wäre das Rennen hier zu Ende gewesen, wäre es ein spektakuläres Comeback geworden, aber es sollte einfach nicht sein. Auf der Start- und Zielgeraden hatte Lehmann etliche Kontrahenten im Nacken, die sich den Windschatten zunutze machten und scheinbar problemlos vorbeizogen. Dadurch büßte Lehmann etliche Plätze ein und es wurde am Ende nur Platz 17. „Leider nicht das Ergebnis, was ich mir erhofft hatte. Der Speed war da und mein Team hat einen super Job gemacht. Ich konnte es nur irgendwie nicht richtig umsetzen“, wirkte Lehmann etwas geknickt. Bereits nächste Woche geht es für ihn zum Finale der World Supersport 300 nach Portimao. Lehmann hat dann die Chance, noch einmal voll anzugreifen.

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