Leichtathletik

Zehnkämpfer Lukas Kussmann überbietet die 6.000-Punkte-Marke

Der Lobstädter Lukas Kussmann von den Sportfreunden Neukieritzsch hat sein Traumziel erreicht. Er kam in Hannover im Zehnkampf auf 6.001 Punkte. Unser Foto zeigt ihn nach dem Wettkampf mit den anderen Zehnkämpfern.

Der Lobstädter Lukas Kussmann von den Sportfreunden Neukieritzsch hat sein Traumziel erreicht. Er kam in Hannover im Zehnkampf auf 6.001 Punkte. Unser Foto zeigt ihn nach dem Wettkampf mit den anderen Zehnkämpfern.

Hannover. Einen Zehnkampf-Krimi vom Feinsten lieferte Lukas Kussmann von den Sportfreunden Neukieritzsch am vergangenen Wochenende in Hannover ab. Er reiste zu den dort stattfindenden Norddeutschen Meisterschaften. Nicht etwa mit der Hoffnung auf eine Medaille – denn als Nicht-Norddeutscher startete er dort außer Konkurrenz – sondern um sein Ziel, die 6.000 Punkte-Marke, endlich zu erreichen. Zwei Monate zuvor war der Lobstädter mit insgesamt 5.993 Punkten in Halle an der Saale Mitteldeutscher Meister im Zehnkampf geworden.

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In Hannover begann er allerdings mit einem stetigen Auf und Ab in den einzelnen Disziplinen. Über 100 m sprintete Kussmann 11,50 Sek. und hatte damit zehn Punkte weniger als in Halle auf dem Konto. Im Weitsprung kam er auf 6,08 m. Die Kugel beförderte der Lobstädter dann auf 12,15 m. Alles eigentlich sehr gute Leistungen, jedoch büßte er weiterhin gegenüber seinem 6.000-Punkte-Plan ein. Im Hochsprung gelangen ihm 1,72 m. Aber auch über 400 m war er mit 52,50 Sek. langsamer als in Halle. Somit hatte der Lobstädter bereits am ersten Zehnkampftag 88 Punkte eingebüßt.

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Zu Beginn des zweiten Wettkampftages hing sehr viel vom 110-m-Hürdensprint ab – und der klappte hervorragend. Mit 17,31 Sek. lief Lukas persönliche Bestzeit und machte gegenüber dem Halle-Zehnkampf 117 Punkte gut. Damit lag er wieder voll im Plan. Doch der Diskus flog nur auf 35,66 m und damit geriet er wieder in Punkterückstand.

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Zitterpartie

Anschließend steigerte er im Stabhochsprung seine Bestleistung von 2,80 auf 3,00 m und es sah wieder gut für ihn aus. Mit dem Speer hatte Kussmann in Halle überragende 53,16 m geworfen. Doch in Hannover ließ er es dann so richtig krachen. Mit der Bestleistung von 53,84 m hatte er vor dem abschließenden 1.500-m-Lauf wieder ein leichtes Plus auf dem Punktekonto.

Jetzt musste eine Zeit von 4:54,55 Min. her, um die Schallmauer auch wirklich zu erreichen. Und es wurde eine Zitterpartie. Letztlich lief er 4:54,25 Min.. Damit hatte der Lobstädter sein Traumziel erreicht. Er kam auf 6.001 Punkte und war nach den beiden harten Wettkampftagen am Ende überglücklich. Mit dieser Punktezahl hätte er bei den Norddeutschen Meisterschaften die Silbermedaille gewonnen. Der Sieg ging an Tyl Rozok von Hannover 96 mit 6.532 Punkten.

Im Diskus- und auch im Speerwerfen war Lukas Kussmann übrigens der beste Athlet im gesamten Teilnehmerfeld. Insgesamt beendeten diesen Zehnkampf neun Männer und fünf Junioren.

Von Andrea Häckert-Thiemar

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