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Leichtathletik

Zehnkampf: Döbelner Maximilian Skarke wird Mitteldeutscher Meister

Maximilian Skarke (grünes Shirt) vom Döbelner SC siegt im Zehnkampf bei der Mitteldeutschen Meisterschaft der Jugend U18 mit 6.090 Punkten. Hier mit seinem Vater und Trainer Ronny Skarke.

Maximilian Skarke (grünes Shirt) vom Döbelner SC siegt im Zehnkampf bei der Mitteldeutschen Meisterschaft der Jugend U18 mit 6.090 Punkten. Hier mit seinem Vater und Trainer Ronny Skarke.

Halle/Saale. Die Mitteldeutsche Meisterschaft im Zehnkampf wurde in der Stadt der Salzsieder ausgetragen. In der Altersklasse Jugend U18 startete auch Maximilian Skarke vom Döbelner SC 02/90. Zehn Disziplinen an zwei Wettkampftagen, da braucht man schon Kondition, Willen und eine Portion Glück.

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Zu Beginn stand der Sprint über 100 Meter auf dem Programm. Hier erreichte Skarke 11,63 Sekunden. Das waren laut Punkttabelle schon mal 725 Zähler als Startguthaben. Im Weitsprung landete der Döbelner bei 6,53 Meter und holte 704 Punkte. Viele Athleten machten beim Kugelstoßen einen Sicherheitsversuch, um erst einmal eine Hausnummer zu haben. Dennoch erzielte Skarke im zweiten Durchgang mit 14,13 Meter eine neue persönliche Bestleistung. Der Lohn waren 736 Zähler.

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Im Hochsprung machte sich der böige Wind erneut störend bemerkbar. Skarke stieg bei 1,72 Metern in den Wettkampf ein, absolvierte diese und auch die 1,76 Meter im ersten Versuch. Die 1,80 Meter schaffte er erst im dritten Versuch. Danach war aber Sense und es gab weitere 627 Punkte. Als letztes stand am ersten Wettkampftag der 400-Meter-Lauf auf dem Programm. Der Döbener stellte in 53,51 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf und holte damit 660 Punkte.

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Dreimal beim Stabhochsprung gescheitert

Damit hatte Maximilian Skarke schon 3.452 Punkte auf seinem Konto. Ein ordentliches Polster, um den zweiten Wettkampftag unbefangen angehen zu können. Als erstes standen die 110 Meter Hürden auf dem Plan. Erneut hatten die Sprinter Gegenwind. Obwohl er anfangs nicht optimal den Rhythmus zwischen den Hürden fand, purzelte überraschend mit 15,38 Sekunden ein weiterer Bestwert für den großgewachsenen jungen Mann (804 Zähler).

Im anschließenden Diskuswerfen erreichte der Döbelner 40,58 Meter und kassierte 676 Punkte. Wie auch bei allen anderen Wurf -und Sprungdisziplinen hat jeder mehrere Versuche um sich einzuwerfen oder einzuspringen. Im Stabhochsprung war es wichtig, auch den passenden Stab zu finden. Nach 3,20 und 3,40 Meter in den Probedurchgängen schien alles in Ordnung zu sein.

Da es ein gemischter Wettbewerb war, in dem die Altersklassen U18, U20 und Männer gemeinsam kämpften, musste Skarke 45 Minuten bis zu seinem ersten Versuch warten. Er hatte als Einstiegshöhe 3,20 Meter gewählt. Doch daran scheiterte er dreimal und schied ohne Punkte aus dem Stabhochsprung-Wettbewerb aus.

Vierte Goldmedaille

Trainervater Ronny Skarke schaffte es dennoch, seinen Sohn zum weitermachen zu bewegen. Im anschließenden Speerwerfen gelangen ihm 46,38 Meter und 535 Punkte. Durch die Nullnummer im Stabhochsprung wurde es allerdings eng, um die Zielstellung Kadernorm zu knacken. Im abschließenden 1.500-Meter-Lauf musste der Döbelner eine Zeit von 4:47 Minuten erreichen. Junge Zehnkämpfer kommen da in Grenzbereiche.

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Vom Start weg lief es trotz der großen Hitze zunächst gut. Alles schien zu klappen, doch dann ging auf den letzten 100 Metern vor dem Ziel nichts mehr. Mittelstreckler kennen diese scheußliche Situation, wenn die Beine nicht mehr gehorchen und man plötzlich Stehversuche macht. Die Zielzeit von Max war 4:49,25 Minuten. Damit war er 1,5 Sekunden zu langsam für den Kaderstatus.

Am Ende fehlten ihm winzige zehn Punkte bis zu den geforderten 6.100 Zählern. Grund zur Traurigkeit gab es dennoch nicht, denn Maximilian Skarke hatte souverän die Mitteldeutsche Meisterschaft mit 6.090 Punkten gewonnen. Als es dann die Goldmedaille gab, plumpste dem Döbelner ein Stein vom Herzen. Es war übrigens schon seine vierte bei Mitteldeutschen Meisterschaften in diesem Jahr.

Von Frank Thomas

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