Fußball – Thüringenpokal

ZFC Meuselwitz im Achtelfinale gegen Schleiz: Mit klarem Kopf ins Match

Die ZFC-Kicker (rot) müssen am Sonnabend hellwach sein, um Außenseiter FSV Schleiz gar nicht erst auf den Geschmack zu bringen.

Die ZFC-Kicker (rot) müssen am Sonnabend hellwach sein, um Außenseiter FSV Schleiz gar nicht erst auf den Geschmack zu bringen.

Meuselwitz. Es ist ein Treffen zweier zuletzt Geprügelter, das Achtelfinalspiel im Thüringenpokal zwischen dem FSV Schleiz und dem ZFC Meuselwitz. Letzterer hat in der Fußball-Regionalliga in bisher sechs Punktspielen der neuen Saison erst einen Sieg eingefahren, den Schleizern geht es in der Thüringenliga nach fünf Spieltagen ähnlich. Sie liegen auf Platz 15 (Vorletzter), der ZFC Meuselwitz auf Rang 16 (Drittletzter). Schleiz unterlag zuletzt 3:6 bei der Spielgemeinschaft Struth, Meuselwitz 2:5 bei der VSG Altglienicke in Berlin.

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Andy Trübenbach ist genesen

Was sagt das zum Samstagspiel? Nicht viel, denn die Meuselwitzer sind zwei Ligen über den Gastgebern angesiedelt, mithin ungeachtet aktueller Punktestände eindeutig Favorit. Das suggeriert, dass sie locker Luft holen können, quasi erholsam abschalten vom schweren Liga-Alltag. Genau solches Denken sorgt immer wieder für die berühmt-berüchtigten Pokalüberraschungen – die der ZFC diesmal natürlich tunlichst vermeiden will. Folglich muss die Truppe von Trainer Heiko Weber am Sonnabend, spätestens mit Anpfiff auf dem Sportplatz am Fasanengarten ab 14 Uhr, hellwach sein, um den Außenseiter gar nicht erst auf den Geschmack zu bringen.

Vorsichtshalber hat Michael Junker, der Co-Trainer des ZFC, die Schleizer bei ihrem 3:6 in Strutz beobachtet. Der Erkenntnisgewinn vornehmlich in der ersten Halbzeit (5:0) dürfte sich in Grenzen gehalten haben. Dennoch betont ZFC-Coach Weber: „Wir müssen da mit klarem Kopf hinfahren, der kleine Schleizer Platz ist immer ein heißes Pflaster.“ Er wolle mit der besten Besetzung antreten. Soweit das geht, denn es gibt Verletzte: Fabian Stenzel und Thilo Gildenberg werden fehlen, Florian Hansch wird noch geschont. Hingegen kann Nils Schätzle trotz leichter Blessur in Berlin nun doch wieder mitmachen, und Andy Trübenbach ist genesen, sprich einsatzfähig.

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In der zweiten Hauptrunde waren die Zipsendorfer ihrer Favoritenrolle gerecht geworden, als sie beim Landesklasse-Team des FC Steinbach-Hallenberg 5:1 gewannen. Die Schleizer mussten schon zwei Kontrahenten eliminieren, um bis unter die besten 16 zu kommen: In der ersten Runde siegten sie beim hiesigen Kreisoberligisten SV Ehrenhain denkbar knapp 1:0, in der zweiten Runde beim Landesklasse-Team des SC Weimar 4:2.

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