Motorsport

Zielgerade: IDM-Vorentscheidung bei den beiden Rennen in Österreich

Bei den letzten beiden IDM-Rennen in Assen raste der Bischofswerdaer Freudenberg-Pilot Lennox Lehmann zweimal auf Platz drei. Am Wochenende werden die nächsten Punkte in Österreich vergeben.

Bei den letzten beiden IDM-Rennen in Assen raste der Bischofswerdaer Freudenberg-Pilot Lennox Lehmann zweimal auf Platz drei. Am Wochenende werden die nächsten Punkte in Österreich vergeben.

Assen/Spielberg. Noch vier Rennen stehen in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Programm. Am Wochenende stehen die beiden Läufe auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg auf dem Programm. Nur ein Pünktchen trennt Leo Rammerstorfer (Freudenberg KTM-Paligo Racing/158 Punkte) und Marvin Siebdrath (Füsport – RT Motorsports by SKM – Kawasaki/157) in der Supersport300-Klasse. In Lauerstellung ist Freudenberg-Pilot Lennox Lehmann (139).

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Doch der Bischofswerdaer WM-Pilot muss sich vor dem letzten Rennwochenende vom 23. bis 25. September in Hockenheim entscheiden, ob er bei den beiden Weltmeisterschaftsläufen im spanischen Catalunya oder beim zeitgleich stattfindenden IDM-Finale antritt.

Zuletzt war das im sächsischen Bischofswerda beheimatete Freudenberg-Team in der IDM auf die niederländische Traditionsstrecke in Assen am Start. Für den erfolgreichen Rennstall war das gleichzeitig eine Art Heimrennen, den mit Walid Khan-Soppe und Scott Deroue fahren gleich zwei niederländische KTM-Piloten in der IDM um Meisterschaftspunkte.

Platz acht und neun

Auch der Meisterschaftsführende Leo Rammerstorfer war dort am Start, ebenso WM-Pilot Lennox Lehmann, der selten eine Gelegenheit ungenutzt verstreichen lässt und regelmäßig in der IDM auf Trophäenjagd geht. Wie jedes Jahr waren in Assen viele Gaststarter aus den europäischen Meisterschaften und der WM zugegen, womit das Starterfeld der Supersport300-Klasse deutlich voller war als normal.

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Nach dem zweiten Qualifying am Samstag standen in Assen mit Lokalmatador Scott Deroue und Lennox Lehmann zwei der vier Freudenberg-KTM in der ersten Startreihe auf Platz zwei und drei. Nach der ersten von 14 Rennrunden waren alle Freudenberg-Fahrer in den Top Ten angelangt. Deroue überquerte schließlich als Erster der Vier die Ziellinie auf Platz zwei – gefolgt von Lehmann, der sich in der letzten Runde clever positionierte und bis zum Zielstrich in der Verfolgergruppe alle hinter sich ließ. Dies bedeutete Platz drei für den amtierenden IDM-Champion.

Khan-Soppe und Rammerstorfer folgten auf Platz acht und neun. Am Sonntag wollte Deroue den Sieg für sich beanspruchen und kämpfte bis zum Zielstrich gegen den Führenden. Mit nur 0,1 Sekunden Rückstand und einer starken Performance wurde er erneut Zweiter, staubte jedoch mit insgesamt 50 Zählern aus beiden Rennen die volle Punktzahl ab, da der Gesamtsieger des Rennens als Gaststarter nicht gewertet wurde. Aktuell ist Deroue mit 95 Punkten Sechster der Gesamtwertung.

„Das Team arbeitet emsig“

Auch Lehmann wiederholt am Sonntag seinen dritten Platz und sammelte insgesamt 40 Zähler. „Im ersten Rennen hatte ich noch Herausforderungen mit dem Reifen. Im zweiten lief es deutlich besser“, zog der junge Dresdner anschließend ein zufriedenes Fazit des Wochenendes. „Zweimal Podium und jeweils 20 Punkte für die Meisterschaft sind super. Meine Crew hat von Samstag zum Sonntag alles analysiert und damit lief es dann auch deutlich besser.“

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Auch seine Teamkollegen Khan und Rammerstorfer verbesserten sich und kamen als Fünfter und Sechster ins Ziel, womit das Freudenberg KTM-Paligo Racing-Team nach Abzug zweier Gaststarter die Punkte für Platz eins bis vier sammelte. Maximale Ausbeute für die Mannschaft um Carsten Freudenberg. „Das war wirklich eine starke Teamperformance von allen Fahrern. Da kann man nur zufrieden und stolz sein“, freute sich der Teamchef.

„Das Team arbeitet emsig. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern und zu optimieren. Es ist wirklich beeindruckend, wie alle Fahrer zusammenarbeiten und sich dabei gegenseitig nach vorn pushen! Auch für die kommende Saison 2023 sind wir schon kräftig am Vorbereiten“, verriet Freudenberg. So wurde bereits am Montag nach Assen in Oschersleben der erste offizielle Rollout – also die erste Vorstellung – des neuen Renners durchgeführt.

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