Handball

Zwei knifflige Aufgaben für die Männer und Frauen der HSG Neudorf/Döbeln

Der Döbelner Torjäger Tobias Claassen (links) setzt zum Sprungwurf an. Karsten Hille vom HV Böhlen versucht zu blocken.

Der Döbelner Torjäger Tobias Claassen (links) setzt zum Sprungwurf an. Karsten Hille vom HV Böhlen versucht zu blocken.

Döbeln. Auf die Männer und Frauen von der ersten HSG-Mannschaften warten am Wochenende keine ganz leichten Aufgaben. Am Samstag ab 15 Uhr sind zunächst die Verbandsliga-Handballer von Cheftrainer Stefan Preuß gefordert – diesmal allerdings im Sachsenpokal. In der zweiten Runde wartet der SV 04 Plauen-Oberlosa II in der Kurt-Helbig-Sporthalle auf die Döbelner. Deren erste Vertretung spielt in der MHV-Oberliga und belegt dort Mittelfeldplatz acht. Sehr viel Verstärkung aus der Oberliga dürften die Gastgeber nicht erwarten, denn auch die Erste spielt am Samstag ab 19 Uhr zuhause gegen den Tabellenneunten Staßfurt.

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Die Döbelner feierten in der Verbandsliga West zuletzt einen klaren 24:10 (13:3)-Heimerfolg über die SG Motor Gohlis-Nord. Sie hatten in der ersten Sachsenpokal-Runde ebenso ein Freilos erhalten wie Oberlosa II. Allerdings trafen beide Teams schon im Hinrunden-Punktspiel aufeinander. Vor sechs Wochen nahm Neudorf/Döbeln beim 26:23-Auswärtssieg beide Zähler in die Muldestadt mit. Einfach war das allerdings nicht, denn zur Pause hatten die Hausherren noch mit 14:8 geführt.

HSG-Frauen gegen Schlusslicht favorisiert

Damals konnte Noah Petters erst in der 49. Minute zum 21:21 ausgleichen. Anschließend lief der Döbelner zur absoluten Topform auf und machte noch vier der fünf folgenden HSG-Tore. Er war an diesem Tag mit acht Treffern auch der erfolgreichste Spieler im Preuß-Team. Zuletzt gegen Leipzig schlüpfte wieder Tobias Claassen mit neun Toren in die Rolle des Top-Angreifers. Der SV 04 Plauen-Oberlosa II ist aktuell mit 4:12 Punkten Zehnter in der Verbandsliga West, während Neudorf/Döbeln mit 12:4 Zählern von Platz drei grüßt.

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Von noch weiter oben blicken die HSG-Frauen auf die Tabelle der Sachsenliga. Sie sind mit 13:1 Punkten ungeschlagen auf Platz eins und erwarten am Sonntag um 17 Uhr das Schlusslicht vom SC Hoyerswerda in der Stadtsporthalle. Der kassierte zuletzt nach einem 8:22-Pausenrückstand eine 18:38-Klatsche bei den Leipziger AAC Amazonen und damit bei der Mannschaft, die der jetzige Döbelner Chefcoach Marco Horschig noch 2021/22 trainierte.

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Der HSG-Trainer meinte schon vor dem letzten 25:22-Heimerfolg über den SV Schneeberg: "Soweit ich weiß, hat der SC keinen großen Kader zur Verfügung." Womit er exakt richtig lag, was auch ein Blick auf die SC-Vereinshomepage verrät. Der Hoyerswerdaer Trainer Damian Reichart präsentiert dort auf dem Teamfoto neun Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen und hatte beim Amazonen-Spiel auch nur zehn Aktive auf dem Protokoll stehen.

Reichart sagte nach dieser Schlappe: „Die erste Halbzeit war wohl der negative Höhepunkt der Saison.“ Im Durchschnitt bekam seine Mannschaft in den bisherigen sechs Punktspielen 32 Gegentore. Damit ist in der Sachsenliga kein Staat zu machen. Allerdings werden sich die Döbelner Frauen nur ungern an den Saisonstart 2021/22 erinnern. Da kassierte Neudorf/Döbeln am 26. September des letzten Jahres mit seinem damaligen Chefcoach Daniel Reddiger in der heimischen Stadtsporthalle eine 25:26-Niederlage. Das kann diesmal eigentlich nur besser werden.

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