Fußball-Landespokal

Zweite Runde ausgelost: Sextett trifft sich am ersten Septemberwochenende

Der Bornaer Marvin Strankmüller (Nr. 27) setzt sich hier im Landespokalspiel am 6. August gegen den Chemnitzer Frederik Hahn durch. Am Ende siegte der BSV mit 2:1. Auch beim SV Schleußig ist Borna der Favorit.

Der Bornaer Marvin Strankmüller (Nr. 27) setzt sich hier im Landespokalspiel am 6. August gegen den Chemnitzer Frederik Hahn durch. Am Ende siegte der BSV mit 2:1. Auch beim SV Schleußig ist Borna der Favorit.

Muldental/Leipziger Land. Dem regionalen Sextett war in der ersten Runde des Landespokals der Männer Seite an Seite das Weiterkommen gelungen, nun haben die Vertreter des Fußballverbandes Muldental/Leipziger Land ihre Kontrahenten für die am ersten September-Wochenende ins Haus stehende Runde zwei schwarz auf weiß auf dem Papier.

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Nicht allzu beglückt dürfte man beim FC Bad Lausick (Landesklasse Nord) über das gezogene Los gewesen sein, denn die Kurstädter reisen ins südöstliche Dresdener Umland zum Heidenauer SV aus der Staffel Mitte. Die Gelb-Blauen waren zwar erst vor vier Jahren dorthin aufgestiegen, ihre Vergangenheit ist allerdings durchaus glorreich. Von 2012 bis 2014 mischten sie nämlich in der NOFV-Oberliga-Süd mit. Der Saisonstart des HSV kann sich ebenfalls sehen lassen. Dem 2:1 Pokalerfolg beim Liga-Konkurrenten TSV Flöha folgte zum Punktspielauftakt ein deutlicher 3:0-Sieg gegen den SC Freital II.

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Der ATSV Frisch Auf Wurzen (Landesklasse Nord) heißt unterdessen den seit 2016 in der Landesliga beheimateten FC Lößnitz willkommen. Die Mannschaft aus dem Erzgebirge scheint sich in bestechender Frühform zu befinden. Nach einem 4:1 im Pokal beim westsächsischen Kreisoberligisten FSV Limbach-Oberfrohna gab es in der Liga ein 4:0 beim Aufsteiger BSC Rapid Chemnitz. Trainer der Rot-Weißen ist Ex-Profi Enrico Kern (Aue, Rostock, Tennis Borussia Berlin, Bremen II, Mannheim, Linzer ASK, Regensburg).

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Schleußig empfängt Borna

Einen klangvollen Namen darf der SV Naunhof (Kreisoberliga) begrüßen, zu Gast in der "Clade" wird der Hoyerswerdaer FC sein. Die von Stefan Hoßmang – der in seiner aktiven Laufbahn unter anderem in Bischofswerda kickte – betreuten Lausitzer gehen als Neuling der Landesklasse Ost ins kommende Spieljahr, aber in der einstigen Industriemetropole hat höherklassiger Fußball Tradition. Hoywoy hatte im Pokal beim LSV Friedersdorf (Kreisoberliga Oberlausitz) mit 5:1 gewonnen und beim TSV Cossebaude durch das 1:1-Unentschieden den ersten Punkt in der Staffel geholt.

Als klarer Favorit fährt derweil der Bornaer SV (Landesklasse Nord) zum in der Leipziger Stadtliga angesiedelten SV Schleußig. Die zwei Etagen unter dem BSV agierenden Messestädter waren durch die Halbfinalteilnahme im Stadtpokal – wo sie dem späteren Cup-Sieger BSG Chemie Leipzig II unterlagen – auf die nächsthöhere Ebene gelangt. Da die Leutzscher Reserve "oben" nicht startberechtigt ist und Endspielteilnehmer Panitzsch/Borsdorf sich dank seines Aufstiegs qualifizierte, rutschten die Rot-Blauen quasi nach. Das nutzten sie zu einem Paukenschlag, als sie an der Nonnenwiese den Bornaer Staffel-Kontrahenten VfB Zwenkau mit 3:2 das Fell über die Ohren zogen.

Einen äußerst attraktiven Gegner hat Landesklasse Nord-Aufsteiger BSV Einheit Frohburg aus der Trommel gefischt. Im Werner-Seelenbinder-Stadion gibt der SV Einheit Kamenz seine Visitenkarte ab. Der gestandene Landesligist hatte in der Saison 2017/2018 sogar ein kurzes Intermezzo in der Oberliga gegeben. Heuer übersprang er zunächst die auswärtige Pokalhürde bei der SG Crostwitz aus der Landesklasse Ost mit 5:1, um danach beim Neuling FSV Oderwitz mit 5:2 die ersten Zähler einzufahren.

Besuch aus der Landeshauptstadt bekommt der HFC Colditz (Landesklasse Mitte). Die SG Dresden-Striesen wird in Hausdorf vorstellig. Die Rot-Schwarzen waren im Laufe der vergangenen knapp zwei Jahrzehnte aus der Kreisliga A die Leiter nach oben geklettert. 2020 war die Landesliga erreicht. Der Beginn der neuen Serie verlief dagegen eher durchwachsen. Bei der SG Kreinitz aus der Kreisoberliga Meißen gelang ein 3:2-Pokalerfolg, bevor die Punktspielpremiere mit der 1:4-Niederlage gegen den Großenhainer FV gründlich in die Hose ging.

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