Fußball

Zweite Runde Nordsachsenpokal: Was können die Alten Herren noch?

Die neugebildete Spielgemeinschaft Naundorf/Wermsdorf II/Luppa (Foto) hat vielleicht das leichteste Los im Nordsachsenpokal bekommen. Der derzeitige Tabellenführer der Kreisliga muss am Sonntag zum Kreisklasse-Vertreter SpG Schildau II/Kobershain.

Die neugebildete Spielgemeinschaft Naundorf/Wermsdorf II/Luppa (Foto) hat vielleicht das leichteste Los im Nordsachsenpokal bekommen. Der derzeitige Tabellenführer der Kreisliga muss am Sonntag zum Kreisklasse-Vertreter SpG Schildau II/Kobershain.

Wermsdorf. Die zweite Runde im Nordsachsenpokal hat am Wochenende wieder einige außerordentlich interessante Partien zu bieten. So sind noch vier Altherren-Teams mit am Start, darunter auch die Spielgemeinschaft aus Wermsdorf und Luppa. Die erwartet am Sonntag um 14 Uhr den Nordsachsenligisten TSV Rackwitz.

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Der Wermsdorfer Pressechef André Kamm kennt die Lage bei den Alten Herren genau: „Die Oldies haben in der ersten Pokalrunde das Kreisklasseteam vom SV Roland Belgern II mit 3:2 ausgeschaltet. Die Mannschaft wird vom Luppaer Claus Theile gecoacht und setzt sich aus ehemaligen Spielern der Männerteams aus Luppa und Wermsdorf zusammen. So spielt mit Dierk Kupfer der Trainer der Wermsdorfer Ersten mit und mit Robert Natzke der langjährige Trainer der SpG Wermsdorfer II/Luppa, die von 2018 bis 2022 in der Kreisliga spielte.“

„Gegen Wermsdorf sind wir der Underdog“

Gegen den Nordsachsenligisten wird es allerdings trotz der Erfahrung der Oldies sehr schwer, die nächste Runde zu erreichen. Denn die Alten Herren bestreiten keine Punktspiele, können aber am Kreispokalwettbewerb teilnehmen. Doch die von Jens Losse trainierten Rackwitzer sind am 21. August mit einer 0:3-Pleite bei der SG Zschortau in die Saison 2022/23 gestartet und waren am letzten Wochenende spielfrei. Da sind die Chancen der Alten Herren vielleicht doch gar nicht so schlecht.

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Nun zum Spiel des dreifachen Kreispokalsiegers FSV Blau-Weiß Wermsdorf. Der Nordsachsenligist muss beim Liga-Konkurrenten SV Naundorf antreten, der zuletzt mit 2:4 beim SV Süptitz verloren hat. Der neue Naundorfer Cheftrainer Max Huth – Nachfolger von Helfried Krause – ist erst 28 Jahre jung. Er musste aufgrund einer Verletzung früh mit dem Fußballspielen aufhören und war zuletzt mehrere Jahre Co-Trainer der Naundorfer.

Huth sagt vor der Partie, die am Samstag um 15 Uhr im heimischen Waldsportpark angepfiffen wird: „Wir wissen diese Saison noch nicht so genau, wo wir stehen. Aber gegen Wermsdorf sind wir eher der Underdog – auch wenn der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Und was die Spieler angeht, kann ich aus dem Vollen schöpfen.“ Und der Wermsdorfer André Kamm meint: „Das schwerste Los haben wir als Pokalverteidiger. Beim starken Ligarivalen Naundorf müssen wir um das Weiterkommen kämpfen.“

„Sollte für uns machbar sein“

Das vermeintlich leichteste Los hat der einzige Kreisligist der Collmregion vor der Brust. Die in dieser Saison neu gebildete SpG Naundorf/Wermsdorf II/Luppa ist mit zwei Siegen gestartet und derzeit Tabellenführer. Am Sonntag geht die Reise nach Schildau zum Kreisklasse-Team der SpG Schildau II/Kobershain. Anstoß ist dort um 13 Uhr.

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Trainer Thomas Patommel vom Nordsachsenligisten FSV Wacker Dahlen sagte vor der Partie bei der SG Zschortau II: „Das Spiel gegen die Zschortauer Reserve sollte für uns machbar sein.“ Anstoß ist am Sonntag um 16.30 Uhr. Am gleichen Tag erwartet Kreisligist SV Pressel den von Steffen Wiesner trainierten Nordsachsenligisten FSV Oschatz. Hier geht es allerdings schon um 15 Uhr los. Bereits am Samstag, aber ebenfalls um 15 Uhr, ist Nordsachsenliga-Aufsteiger SV Mügeln/Ablaß beim Dommitzscher SV Grün/Weiß gefordert.

Die von Jens Dehnert trainierten Gastgeber sind mit einem Sieg und einem Unentschieden recht gut in die Kreisliga-Saison gestartet. Noch besser erging es aber den Mügelnern. Das Team von Trainer Peter Dechert steht nach zwei Saisonsiegen gemeinsam mit Süptitz, Zschortau und Wermsdorf gleichauf an der Tabellenspitze der Nordsachsenliga (alle sechs Punkte). Nur durch das Torverhältnis (8:3) langt es nicht ganz zu Platz eins.

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