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30. ROSITZER KIRMES VOM 15. BIS 18. SEPTEMBER

Kirmes in Rositz: Beinahe ausgestorbenes Handwerk aus der Nähe erleben

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TRADITIONELLES HANDWERK zeigen unter anderem die Futterschroter. Foto: G. Werner

Einer der größten Schätze der Kirmes ist ohne Frage der Handwerkerund Bauernmarkt. ,,Diese Vielzahl der alten Handwerksberufe und dass man nicht nur kaufen, sondern auch schauen kann, das ist das Besondere", sagt Bürgermeister Steffen Stange. Ob Münzen prägen mit dem Stempelhaus Gleitsmann, Schmied Jan Müller mit einer der größten aktiven Feldschmieden Deutschlands, Töpferei und Keramik, Schnitzkunst mit der Kettensäge, Pantoffelherstellung, Puppenwerkstatt, Zinngießerei, Korbmacherin, Steinmetz, Glasbläser, Holzgestalter, Filzmotte mit Filzen für Kinder, die Liste liesse sich fast endlos weiterführen.

Dazu gibt es Milbenkäse und Bauernbrot, Spezialitäten von der Straußenfarm, Alpakaprodukte und Alpakas vor Ort. Erstmals wird auch ein Handwerker aus dem Vogtland vor Ort sein, der zeigt, wie man Dachrinnen aus Holz fertigt.

Einige Stände bieten ihre inzwischen selten gewordenen Dienstleitungen an, etwa der Pomologe Walter Janovsky, der Äpfel und Birnensorten bestimmt. Zudem kann man seine Scheren und Messer schleifen, Sensen und Sicheln schärfen oder auch Pilze vom Sachverständigen Marko Jobst bestimmen lassen. Die Gemeinde bittet darum, die Angebote ausgiebig zu nutzen.


Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nur noch wenige Tage, dann findet in der Gemeinde Rositz die Jubiläumskirmes, die 30. Rositzer Kirmes, statt. Schon seit mehreren Jahrhunderten ist die Kirmes besonders in den ländlichen Regionen unseres Landes, das bekannteste und verbreitetste Volksfest. Als Stunde des Wiederauflebens der Kirmes in Rositz kann man durchaus das Jahr 1984 sehen. Als der damalige Bürgermeister Helmut Tenne, die Rositzer Markttage ins Leben rief und so erstmals weit über 10.000 Besucher hier begrüßen durfte. Was mit den Markttagen begann, wurde im Jahr 1990 mit der Kirmes fortgesetzt. Durch den Heimatverein wurde die Kirmes ab dem Jahr 1995 unter anderem durch die Kirmeskönigin und die Erntekrone erweitert. Und genau dies unterscheidet uns heute von anderen Dorf- und Volksfesten. Wir wollen mit der Kirmes die Tradition, die Sitten und Bräuche unserer Vorfahren bewahren. Dazu zählen neben der Kirmeskönigin und der Erntekrone die Pflege der Altenburger Mundart, die Trachten der Marchen und Malcher, das Kirmesbrot, die Konzerte und ein attraktiver Handwerker-& Bauernmarkt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Lassen Sie uns an die vergangenen Jahre anknüpfen, sodass auch die Jubiläumskirmes zu dem besonderen Höhepunkt im Altenburger Land wird. 

Ihr Steffen Stange Bürgermeister Rositz