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59. INTERNATIONALES FROHBURGER ADAC-DREIECKRENNEN

Viertakter etablieren sich in Frohburg

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DER LEGENDÄRE BRITE STEVE WARD mit seiner RC30-Honda in Frohburg. Foto: Rainer Rossdeutscher

SUPERBIKE-RENNEN locken auch zahlreiche Prominente an den Dreieck-Kurs

Wenn es in diesem Jahr zur 59. Auflage des Frohburger Dreieckrennen „Joey Dunlop Open“ kommt, dann stehen alle Mitglieder des MSC Frohburger Dreieck in den Startlöchern.

Im Laufe der Zeit haben sich die Viertakt-Renner einen festen Platz geschaffen und darum lohnt es sich, einmal einen Blick in die Chronik zu werfen.

Im Jahre 1990, noch auf dem alten Kurs, kam es zum ersten Superbike-750-Rennen über 15 Runden mit 21 Startern.

Dieses Rennen gewann der Ungar Arpad Harmati auf einer RC30-Honda vor dem Neuseeländer Glenn Williams auf ZXR-Kawasaki und Lutz Fahr aus Nürnberg, ebenfalls auf einer RC30-Honda.

Zu damaliger Zeit anscheinend ein durchaus beliebtes Modell, denn im Jahr 1993 kam der legendäre Brite Steve Ward auch mit seiner RC30-Honda 750 nach Frohburg, wo er das Superbike-Rennen mit einem Vorsprung von 23 Sekunden für sich entschied und den Österreicher Toni Rechberger und den Briten Roy Jeffreys, - beide auf OWO1-Yamaha 750 - auf die Plätze verwies.

Im Laufe der Zeit gesellten sich dann noch die weiteren Viertakt-Klassen wie Supersport 600, BOT und Supermono in die Zeitpläne der Rennen, was für reichlich Interesse bei den Fans und demzufolge für viele Zuschauer an den Strecken sorgte.

des Das sprach sich gleichermaßen bei den Aktiven und Fans für die Beliebtheit Frohburger Dreieck aus. Die Viertakter waren daher lange Zeit aus der Motorsportwelt nicht mehr wegzudenken.

Auch unsere Region hatte entsprechende Fahrer zu bieten wie zum Beispiel Rico Penzkofer aus Böhlen, Phillip Ludwig aus Borna und Georg Fröhlich aus Wechselburg, um nur einige zu nennen. Diese Fahrer waren nicht nur auf Road-Race-Kursen schnell, sondern auch im Motodrome.

Das Frohburger Dreieckrennen entwickelte sich im Laufe der Zeit zur Finalrunde des 3-Nationen-Cups und später der International Road Race Championship. Ein Name taucht in diesem Zusammenhang immer wieder auf: Der Limbacher Didier Grams mit engen Verbindungen zum MSC fuhr schon etliche Erfolge ein.

Interessantes war bei den Superbikes genug zu erleben: zum Beispiel der Ire Tony Carey mit einer Norton mit Wankelmotor oder sein Landsmann Martin Finnegan, der einmal in Frohburg war und mit seiner Suzuki gewann.

Durch die Superbikes kamen auch zahlreiche Prominente an den Dreieck-Kurs, wie zum Beispiel Phillip McCallen (mehrfacher TT-Sieger), Rennmanager Davy Wood oder der Boss der NORTH-WEST 200 Road Races, Mervyn Whyte, aus Nordirland. All das zeigt den hohen Stellenwert des Frohburger Dreieckrennen. Rainer Rossdeutscher