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Pionierin der modernen Krankenpflege

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Am 12. Mai ist Internationaler Tag der Pflege. Foto: picture alliance/photothek/Thomas Trutschel

Am 12. Mai ist es wieder so weit. Jedes Jahr an diesem Tag gibt es den Internationalen Tag der Pflege. Dieser erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. 

Tag der Pflege am 12. Mai erinnert an die Britin Florence Nightingale.

1820 war sie in Italien geboren worden – ihre Eltern waren zwei Jahre durch Europa gereist und gaben ihrer Tochter den Namen ihres Geburtsorts, Florenz –, wurde jedoch in England groß. Schon früh zeigte sie als Kind großes Interesse an Medizin und der Versorgun von Kranken. Denn in der Familie wurde der Glaube an sozialen Fortschritt und an eine moralische Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft großgeschrieben. Kein Wunder also, dass belegt ist, dass Nightingale bereits als zehnjähriges Mädchen ihre Mutter und ihre Gouvernante bei Krankenbesuchen in den umliegenden Dörfern begleitete. Als im Januar 1837 eine Grippe-Epidemie den Süden Englands heimsuchte, war das Mädchen eine der wenigen, die gesund blieben. Weshalb sie ihre Zeit darauf verwendete, sich intensiv um die Versorgung Erkrankter zu widmen.
 

Letztlich bestärkte sie dann eine Begegnung mit dem US-amerikanischen Arzt Samuel Gridley Howe darin, beruflich den Weg der Krankenpflege einzuschlagen. Howe hatte in den Vereinigten Staaten die erste Blindenschule errichtet. Allerdings stieß ihre Idee, gemeinsam mit anderen Frauen Kranken in einem Haus zu pflegen, von Seiten der Familie auf wenig Gegenliebe. Denn zu der Zeit war es üblich, dass Kranke zuhause gepflegt wurden. Im Laufe der kommenden Jahre besuchte sie europaweit immer wieder Krankenhäuser,unter anderem die Kaiserswerther Diakonie in Deutschland. Die Familie gab daraufhin ihre Eblehnung gegen den Berufswunsch auf.