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Dorfgemeinschaftshaus für Zürchau: Mit Spende unterstützt

Zürchauer planen DORFGEMEINSCHAFTSHAUS

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VEREINSMITGLIEDER verlängern das Dach des Feuerwehrhauses Zürchau. Der Giebel wandert auf die Außenwand des Sanitärtraktes. Foto: Petra Lowe

Eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 500 Euro hat die Förderstiftung der VR-Bank Altenburger Land jetzt dem Dorf- und Verschönerungsverein Zürchau zugedacht. Das Geld aus den Erträgen der Stiftung soll für die Sanierung und Erweiterung des ehe- maligen Feuerwehrhauses zu einem Dorfgemeinschaftshaus verwendet werden.

 Der Verein hatte im Februar den Antrag auf Unterstützung gestellt und auf einen positiven Bescheid gehofft, der Ende März per Brief und mit Unterschrift der Vorstände, Janet Albrecht und Raik Romisch, eintraf. Wir sind sehr froh über das Geld. Wir brauchen es, um Material zu kaufen für dienächsten Schritte", sagte Vereinsvorsitzender Anthony Lowe. Mit eigener Hände Arbeit bauen Vereinsmitglieder am alten Feuerwehrhaus. Der Sanitärtrakt steht im Rohbau, das alte Gebäu- de ist entkernt, das Dach zum Teil neu mit alten Biberschwänzen eingedeckt. Installationen, Innenputz, Böden und Sanitäreinrichtung stehen an. Eine Momentaufnahme zeigt dieses Foto: Während eines Arbeitseinsatzes von Mitgliedern des Dorf- und Verschönerungsvereins Zürchau wurde das Dach des Feuerwehrhauses verlängert. Der Giebel wanderte auf die Außenwand des Sanitärtraktes.


Jugendtreff wird saniert

Gemeinde vergibt einstimmig zehn Baulose

Ist ja irre, raunte es auf der jüngsten Nobitzer Gemeinderatssitzung unter den jugendlichen Gästen. Das kleine Grüppchen vom Jückelberger Jugendtreff war eigens gekommen, um zu sehen, ob die sehnlich erwartete Sanierung ihres Splügenclubs in greifbare Nähe rückt. Und das tut sie.

Einstimmig sprachen sich die Gemeinderäte für die Vergabe von zehn Baulosen aus. Seit 18 Jahren gibt es den Jugendtreff im ehemaligen Gemeindesitz von Jückelberg. Inzwischen gehört das Dorf zur Gemeinde Nobitz. Auch wenn das Gebäude in kommunaler Hand ist - die Verwaltung des Clubs übernehmen die Jugendlichen in Eigenregie.

Noch im Mai soll es mit der Sanierung des Treffs losgehen - dank 75-prozentiger Förderung aus dem Dorferneuerungs-Programm des Freistaates. Die umfassende Sanierung tut Not, denn im Erdgeschoss bereitet Schimmel durch Feuchtigkeit in den Außenwänden Probleme. Es sei gar nicht so einfach gewesen, Handwerker aus den einzelnen Baubereichen zu gewinnen, sagte Anja Bräuninger, Leiterin der Nobitzer Bauverwaltung. Pro Los habe die Gemeinde fünf Firmen angeschrieben. Doch außer bei den Malerarbeiten gab es jeweils nur einen einzigen Anbieter. Verläuft alles nach Plan, könnten die Arbeiten bis Oktober fertig sein.