Bei der Postbank drohen unbefristete Streiks

Schon in den vergangenen Monaten hatte es Warnstreiks gegeben.

Schon in den vergangenen Monaten hatte es Warnstreiks gegeben.

Bonn. Seit Monaten schwelt ein Tarifstreit bei der Postbank. Etliche Warnstreiks hatten die Streitereien zwischen Konzernführung und Gewerkschaft begleitet. Doch jetzt könnte es noch einmal richtig ernst werden. Denn Verdi droht mit unbefristeten Streiks, sollte die Postbank bei der vierten Verhandlungsrunde an diesem Montag nicht auf die Forderungen eingehen.

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In einer Urabstimmung hatten sich 97,7 Prozent der Beschäftigten für unbefristete Streiks ausgesprochen. „Das Ergebnis zeigt deutlich, dass die Beschäftigten mit großer Entschlossenheit zu den Forderungen stehen“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck. Er hoffe, dass die Arbeitgeber an diesem Montag ein verbessertes Angebot vorlegen werden. Ihm zufolge hatte die Postbank dies bereits signalisiert.

Verdi geht es um einen langfristigen Kündigungsschutz im Zuge der Eingliederung der Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank. Bis 2022 sollen die Jobs der rund 18 000 Beschäftigten der Postbank und der Bausparkasse BHW sicher sein. Die Geschäftsführung hatte bisher nur einen Kündigungsschutz bis Mitte 2019 angeboten. Außerdem fordert Verdi eine Erhöhung der Gehälter um 5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Postbank dagegen bietet bisher nur eine zweistufige Erhöhung um insgesamt 2,5 Prozent bei einer Laufzeit bis Mitte 2019.

Von den Streikmaßnahmen wären die Postbank-Filialen betroffen. Im Falle der Schließung einer Filiale können die Kunden dort keinen Service nutzen. Die Postbank bietet ihren Kunden an, über einen Filialfinder herauszufinden, welche Filialen vom Streik betroffen sind.

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Von ang/RND/dpa

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