BenQ-Insolvenzverfahren endet nach zehn Jahren

Nur ein Jahr nach der Übernahme meldete BenQ Mobile 2006 Insolvenz an.

Nur ein Jahr nach der Übernahme meldete BenQ Mobile 2006 Insolvenz an.

München. Das Anfang 2007 eröffnete Insolvenzverfahren sei abgeschlossen, insgesamt sollen die Forderungen der Gläubiger zu 98 Prozent bedient werden, wie Insolvenzverwalter Martin Prager am Donnerstag sagte. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis für ein so großes Verfahren, was uns natürlich freut.“

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Prager hatte den Schuldenberg zu Beginn des Insolvenzverfahrens 2007 auf 1,2 Milliarden Euro beziffert. Gut 5000 Gläubiger meldeten Forderungen an, darunter rund 3000 ehemalige Mitarbeiter.

Die Summe aller anerkannten Forderungen belief sich nach Angaben eines Sprechers schließlich auf rund 550 Millionen Euro – darauf beziehen sich die 98 Prozent. Prager hatte im Laufe der vergangenen zehn Jahre schon zwei Tranchen ausverhandelt, so dass 80 Prozent der Forderungen bereits bedient waren. Das noch ausstehende Geld soll bis Ende des Jahres fließen.

Der damalige BenQ-Mobile-Chef Clemens Joos und Marketing-Chef Jerry Wang präsentieren in Berlin die ersten drei Handys der Marke „BenQ-Siemens“ im Jahr 2006.

Der damalige BenQ-Mobile-Chef Clemens Joos und Marketing-Chef Jerry Wang präsentieren in Berlin die ersten drei Handys der Marke „BenQ-Siemens“ im Jahr 2006.

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Von dpa/RND

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