Bundesregierung beschließt Ausstieg aus Palmöl bei Biokraftstoffen

Eine Palmölplantage in Indonesien.

Eine Palmölplantage in Indonesien.

Berlin. Deutschland will ab 2023 keine Biokraftstoffe aus Palmöl mehr fördern. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin mit einer Änderung der Bundesimmissionsschutzverordnung. Wie das Umweltministerium mitteilte, sollen stattdessen Biokraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen über eine Mindestquote gefördert werden.

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Ministerin Svenja Schulze (SPD) erklärte: „Was gut fürs Klima ist, darf nicht der Umwelt schaden.“ Daher verbanne Deutschland Palmöl aus dem Tank. „Denn für Biosprit Wälder zu roden, Moore trockenzulegen und Natur zu zerstören ist nicht hinnehmbar.“

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Da Agrarflächen begrenzt seien, solle auch der Anteil von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen die aktuelle Obergrenze von 4,4 Prozent nicht überschreiten. Kraftstoffe aus Gülle und Stroh oder altem Frittierfett schonten hingegen natürliche Ressourcen und senkten den CO₂-Ausstoß der zugelassenen Fahrzeuge.

RND/epd

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